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Pressemitteilungen 2018

Bad Königshofer Prominentenband spendet an das Storchennest in Ostheim

 

Ostheim, im Oktober 2018

Die Bad Königshofer Prominentenband unter Leitung von Altbürgermeister Clemens Behr (re) sorgte nicht nur beim Rhöner Wurstmarkt in Ostheim, sondern auch bei der Kinderkrippe „Storchennest“ in Ostheim für große Freude. Rund drei Stunden legten sich die 19 Musiker bei der Feinschmeckermesse mit fröhlichen Melodien ins Zeug, entsprechend großzügig landeten die Münzen in der Spendenbox. Seit vielen Jahren fließen die Wurstmarkt-Spenden der Musikgruppe in soziale Einrichtungen, dieses Mal durfte sich das Storchennest in Ostheim mit der Leiterin Martina Schmitt (Mitte mit Akkordeon) über einen Zuschuss in Höhe von 300 € freuen. Auch Bürgermeister Ulrich Waldsachs (Mitte) ist von der Aktion begeistert. Foto: Tonya Schulz

Beste Rhöner Hausmacher Leberwurst kommt aus Bischofsheim

 

Ostheim, im Oktober 2018

Voll des Lobes war die Jury, die beim 9. Rhöner Wurstmarkt wieder eine ausgewählte Wurstsorte im Rahmen eines Wettbewerbs unter den heimischen Metzgern prämierte. Es galt die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst zu küren. Die Metzger machten es den Fachleuten nicht leicht. Zwölf Proben wurden eingereicht.  

 

„Die Metzger haben erneut eine sehr gute Qualität gezeigt“, sagte Michael Geier, Leiter des Biosphärenreservats Bayerische Rhön, bei der Preisverleihung vor dem Rathaus in Ostheim v. d. Rhön.

 

Die Jury hatte sich lange Zeit genommen, um eine faire Bewertung zu erstellen. Das Gremium bestand aus Klaus Kurz, Küchenmeister aus Bad Kissingen, Hans-Werner Bunz von Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken und Werner Braun, stellv. Landesinnungsmeister des Metzgerhandwerkes in Bayern.

 

Besonders gefragt war die Rhöner Leberwurst, die zur Prämierung auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt anstand. Stattliche zwölf Proben wurden eingereicht. Die Goldmedaille der Fachjury errang die Metzgerei Gutermuth aus Bischofsheim a. d. Rhön. Silber ging an die Bio-Landmetzgerei Kleinhenz aus Oberleichtersbach, Bronze an den Direktvermarkter Schmitt aus Oberweißenbrunn, ebenfalls ein Biobetrieb. Neben der Fachjury durfte auch das Publikum am Stand von Slow Food Hohenlohe Tauber Main-Franken die Leberwurstauswahl bewerten. Spannenderweise ging wie im Jahr 2016 die Metzgerei Unger aus Wetzhausen als Sieger hervor. Für den Familienbetrieb in dritter Generation bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.

 

Aufgrund der überaus positiven Resonanz der Rhöner Metzger mit erfreulich vielen Wettbewerbsbeiträgen ist auch beim nächsten Rhöner Wurstmarkt im Jahr 2020 eine Wurstprämierung geplant.

Gut‘ Wetter für die Wurst

Ostheim, im Oktober 2018

Strahlend sonniges Herbstwetter, zufriedene Aussteller und ein kauflustiges Publikum – die Organisatoren des 9. Rhöner Wurstmarkts zogen nach zwei Tagen das bisher beste Fazit seit Bestehen der Feinschmeckermesse. Rund 22.500 Besucher strömten durch die bunt geschmückte Marktstraße, an die 1.500 mehr als im Jahr 2016. Friedlich-fröhlich feierten alle ein Gourmetfestival mit einzigartigem Flair.  

 

Aus allen Teilen der Republik waren die Liebhaber der Rhöner Wurst- und Schinkenspezialitäten angereist und hatten die Betten in der Rhön gefüllt. Zwei Tage lang schmausten und schlemmten Gäste aus nah und fern durch die üppige Vielfalt der kreativen Handwerkskunst. Die 50 einheitlich gestalteten Stände von Metzgern, Bäckern, Brauern, Winzern und Direktvermarktern gaben der Veranstaltung wieder hochwertigen Messecharakter. Zehntausende Geschmacksproben reichten die Aussteller über den Tresen und wohl ebenso viele Würste und Schinken wurden verkauft.

 

Besonders gefragt war die Rhöner Leberwurst, die zur Prämierung auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt anstand. Stattliche zwölf Proben wurden eingereicht. Die Goldmedaille der Fachjury errang die Metzgerei Gutermuth aus Bischofsheim a. d. Rhön. Silber ging an die Bio-Landmetzgerei Kleinhenz aus Oberleichtersbach, Bronze an den Direktvermarkter Schmitt aus Oberweißenbrunn, ebenfalls ein Biobetrieb. Neben der Fachjury durfte auch das Publikum am Stand von Slow Food Hohenlohe Tauber Main-Franken die Leberwurstauswahl bewerten. Spannenderweise ging wie im Jahr 2016 die Metzgerei Unger aus Wetzhausen als Sieger hervor. Für den Familienbetrieb in dritter Generation bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.

 

Auf reges Interesse stieß die erneut eingerichtete Wurstschauküche, wo Metzgermeister und Fleischereifachangestellte Ausschnitte aus ihrem handwerklichen Können zeigten. In diesem Jahr wurden ein Spanferkel und Truthahn fachgerecht zubereitet und verkostet. Gleich gegenüber kredenzten Weinprinzessinnen fränkische Spitzenweine bei einer Verkostung mit Wein und Wurst. Ein Angebot des Fränkischen Weinbauverbandes, das erneut sehr gut angenommen wurde.

 

Die im Wurstmarkt-Arbeitskreis aktiven Metzgermeister Anton Koob (Brendlorenzen, Innungsobermeister), Andreas Ortlepp (Ostheim) und Johannes Dietz (Mellrichstadt) zeigten sich am Sonntagnachmittag rundum zufrieden mit der Resonanz und Qualität des Publikums, das fleißig probiert und gekauft hat. Auch gewagte Produktinnovationen wie z. B. Rhön.Heuschinken und Whiskey-Bratwurst gingen in Mengen über die Theke. Bei den meisten Ausstellern hieß es gegen Ende der Openair-Messe „ausverkauft“, obwohl mancher in einer Nachtschicht nochmals Nachschub produziert hatte.

 

„Es wird in Riesenmengen auf Vorrat gekauft“, beobachtete auch Michael Geier, Ideengeber des Rhöner Wurstmarkts, und Leiter des Biosphärenzentrums Bayerische Rhön. Besonders erfreulich sei, dass viele Aussteller ein gutes Nachmessegeschäft generieren können. So ist sichergestellt, dass der Verbraucher nicht nur beim Wurstmarkt, sondern auch zu Hause auf eine hochwertige Fleisch- und Wurstauswahl achtet. Auch für die Rhön GmbH ist der Rhöner Wurstmarkt ein Leuchtturmprojekt, das tatkräftig unterstützt wird.

 

Einen „Riesendank“ richtete Bürgermeister Ulrich Waldsachs an die zahlreichen Helfer. Zu nennen seien hier vor allem die Tourist-Info als Ausrichter und Organisator, der Verein für Stadtmarketing Ostheim, die Freiwillige Feuerwehr, der TSV und viele mehr. „Der Rhöner Wurstmarkt ist eine Top-Teamleistung der ganzen Stadt“, so Waldsachs stolz. Ebenso dankte das Stadtoberhaupt den Ausstellern, die den Markt möglich machen, hier insbesondere die Gäste aus dem Elsass und aus dem Piemont.

 

Anerkennende Worte für den Erfolg des Rhöner Wurstmarkts und seine nachhaltige Wirkung für Stadt und Region sowie für das Handwerk fanden bei der Eröffnung mit dem traditionellen Wurstanschnitt auch Landrat Thomas Habermann und Heinz-Werner Süß, Ehrenpräsident des Deutschen Fleischerhandwerks. Beim Wurstanschnitt standen gleich zwei königliche Hoheiten mit am Schneidbrett, die Hammelburger Weinprinzessin Annika Kuchenbrod sowie die Bayerische Jagdkönigin Lisa Müller.

 

„Wichtig sind uns nicht Wachstum, sondern Wohlfühlen beim Rhöner Wurstmarkt“, unterstrich Bürgermeister Waldsachs in seinem Abschluss-Statement. Das entspreche auch nicht der Philosophie der Veranstaltung, bei der Klasse statt Masse im Vordergrund steht. Gleichwohl freue man sich natürlich über jeden Gast, der nach Ostheim findet. Der Grund für den großen Zuspruch sei die professionelle bundesweite Pressearbeit und Werbung und natürlich hat auch das gute Wetter wieder dazu geholfen, die Vorjahreszahlen zu übertreffen.

 

Die Vorbereitung für die zehnte Auflage der deutschen Feinschmeckermesse für handwerklich erzeugte Wurst- und Schinkenspezialitäten hat bereits begonnen. Das zweite Oktoberwochenende im Jahr 2020 wird wieder Treffpunkt für alle, die Wert auf guten Geschmack und eine positive Ökobilanz durch Produkte aus der Region legen.

Mit den unterfränkischen Bahnen zum Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, im September 2018

Tausende von Besuchern nehmen am 13./14. Oktober Kurs auf den Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v.d. Rhön. Wer entspannt und bequem anreisen möchte, nutzt die guten Verbindungen der unterfränkischen Bahnen. Entweder direkt mit der Erfurter Bahn oder mit Bus-Umstieg in Mellrichstadt, ist Ostheim v.d. Rhön gut erreichbar. Der Bahnhof Mellrichstadt wird mindestens stündlich von den Bahnen angefahren.  

 

Eine direkte Anreise zu der Openair-Feinschmeckermesse ist an beiden Veranstaltungstagen mit dem UnterfrankenShuttle der Erfurter Bahn möglich. Dieses startet 10.11 Uhr ab Schweinfurt und erreicht Ostheim v.d. Rhön 11.45 Uhr (www.erfurter-bahn.de). Die Rückfahrt startet in Ostheim 16.11 Uhr.  Auch aus Südthüringen z.B. mit der DB Regio ab Grimmenthal ist die Anreise um 10:36 Uhr bis Mellrichstadt möglich. Von dort geht es um 11:10 Uhr mit der Erfurter Bahn nach Ostheim weiter.

 

Weiterhin bietet sich die Anreise mit der Mainfrankenbahn und dem Main-Spessart-Express über Schweinfurt an. Hier gibt es gute Umstiegsmöglichkeiten nach Mellrichstadt und weiter mit dem Bus nach Ostheim v.d. Rhön (www.bahn.de/bayern). Als Anreisetipp empfiehlt sich das Bayern-Ticket: Bis zu 5 Personen fahren einen Tag lang ab 9,80 € (Hin- und Rückreise).

 

Der Rhöner Wurstmarkt im unterfränkischen Ostheim v.d. Rhön präsentiert am 13./14. Oktober eine Fülle handwerklich erzeugter Wurst- und Schinkenspezialitäten. An einheitlich gestalteten Ständen laden Metzger aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön sowie aus einigen Gastregionen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Für ein abgerundetes Geschmackserlebnis sorgen Begleiter der Wurst wie Brot, Bier, Wein, Schnaps oder andere regionale Erzeugnisse.

 

Der Eintritt zum 9. Rhöner Wurstmarkt kostet 3 € pro Person für 1 Tag, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Info für Aussteller und Besucher: Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.

Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

Bayerische Jagdkönigin beim Wurstanschnitt dabei

 

Ostheim, im September 2018

Hohen Besuch empfing der Ostheimer Bürgermeister Ulrich Waldsachs (re) im Vorfeld des 9. Rhöner Wurstmarkts. Erstmals wird die Bayerische Jagdkönigin Lisa Müller (li) dem „Wurstanschnitt“ zur Eröffnung am 13. Oktober beiwohnen. Denn unter den handwerklich erzeugten Wurst- und Schinkenspezialitäten können auch zahlreiche Wildprodukte verkostet werden. Die Repräsentantin des Bayerischen Jagdverbandes trägt seit rund einem Jahr mit großer Begeisterung die mit einem Hirsch geschmückte Krone und ein waidgrünes Dirndl. Die 29-Jährige Jägerin ist für ihr Amt kreuz und quer im Freistaat unterwegs. Die Anreise zum Rhöner Wurstmarkt ist kurz: die junge Frau stammt aus Hendungen. Dort hat sie durch ihren Vater die Jagd kennen- und lieben gelernt.

Es geht um die (Leber-)Wurst

Ostheim, im September 2018

Das Beste, was Wurstkessel, Backofen, Sudkessel und Destille hergeben, kredenzt das Rhöner Handwerk bereits zum neunten Mal beim Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön.  In diesem Jahr fordert ein Wettbewerb um die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst den Ehrgeiz der Metzger heraus.

 

Fachkundige Jury bewertet Wurstproben

Zum dritten Mal sind die auf dem Rhöner Wurstmarkt vertretenen Metzger eingeladen, sich mit ihren besten Produkten der Konkurrenz zu stellen, diesmal eine Kostprobe ihrer groben Leberwurst für die Bewertung durch eine fachkundige Jury bereitzustellen. Benotet werden neben Aussehen, Farbe und Farbzusammensetzung Konsistenz und Geruch. Der Geschmack bildet den letzten Punkt der Bewertung und wird mit den Punkten 0 (ungenügend) bis 5 (sehr gut) eingestuft.

 

Wieder Publikumsbewertung

Erneut sind die Besucher aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Am Stand von Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken (Rathaussaal) kann das Publikum die eingereichten Geschmacksproben der Metzger verkosten und bewerten, solange der Vorrat reicht.

 

Prämierung am Wurstmarkt-Sonntag

Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, setzt sich die Jury aus verschiedensten Branchen zusammen. Alle Jurymitglieder bringen das notwendige Fachwissen und die Objektivität mit, um letztendlich am Wurstmarkt-Sonntag um 11.00 Uhr vor dem Rathaus die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst zu küren. Auch die Publikumsentscheidung wird dann bekanntgegeben. So haben die Besucher noch Gelegenheit, sich selbst von der Qualität des prämierten Produkts zu überzeugen.

 

Herstellung bedeutet eine Herausforderung

Die grobe Leberwurst ist eine typische fränkische Wurstspezialität. Die Herstellung erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Die Hausmacher Leberwurst ist eine Kochwurst, d.h. sie wird aus gekochtem Fleisch und Fett hergestellt. Das Fleisch wird möglichst schlachtwarm gekocht; die Leber muss frisch sein, wird aber roh verarbeitet. Der Leberanteil bestimmt die Qualitätsstufe. Wichtig ist, dass die Leberwurst nur gewolft sein darf, es darf kein Feinbrätanteil untergemischt werden. In der Rhön wird die Leberwurst gerne zur Brotzeit gegessen, eine Essiggurke ist dabei ein Muss. Dazu gibt es ein Bier oder auch einen Frankenwein.

 

INFO

Der 9. Rhöner Wurstmarkt findet am 13./14. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr in Ostheim v. d. Rhön statt. Neben Verkostung, Verkauf und Vorführungen sorgen Livemusik, Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag für Unterhaltung bei Groß und Klein. Der Eintritt kostet pro Tag 3 € pro Person, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Auskünfte erteilt das Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön unter Tel. 09777 1850, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheimrhoen.de.

Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

Mehr Wertschätzung für die Wurst aus der Region

Ostheim, im August 2018

In der Rhön scheint die Welt der Würste in Ordnung. In nahezu jeder Ortschaft gibt es eine Metzgerei. Das vielfältige Angebot an handwerklich erzeugten Regionalprodukten aus Rind, Schwein, Kalb, Lamm und Geflügel zeigt eindrucksvoll der 9. Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober in Ostheim v. d. Rhön. Ein Gespräch mit Vertretern der Zunft zeigt die Leidenschaft für das Genusshandwerk. Doch die Metzger haben auch Sorgenfalten auf die Stirn.

 

„Die bayerische, hessische und thüringische Rhön ist immer noch der Wurstkessel Deutschlands“, weiß Metzgermeister Anton Koob (58) aus Brendlorenzen. Dem Innungsobermeister für Rhön-Grabfeld macht der dramatische Preiskampf durch Industrieprodukte große Sorgen. „Das Gute ist, dass wir alles frisch und gesund vor der Haustür haben, ob Rind, Schwein, Wild oder Kalb. Wir Metzger können uns zu 100 Prozent selbst versorgen und so hervorragende Wurst-, Schinken- und Fleischqualität aus der Region liefern“, so der Inhaber eines Fleischereifachgeschäfts.

 

Noch kaufen viele Kunden ihre Wurst nicht nur aus dem Supermarktregal oder in der Kettenfiliale, sondern im Familienbetrieb, auch wenn sie ein wenig teurer ist. Gerade die ganz jungen Leute und die Älteren über 50 stehen bei Anton Koob vor der Ladentheke. „Die Gruppe 30+ dagegen will nur bequem bis in den Laden fahren und billig einkaufen“, bedauert er.

 

Noch ist Koob mit der Kundenresonanz zufrieden, doch „der Spaßfaktor ist nicht mehr der, der er einmal war“, bedauert er. Sorgen macht dem Chef von elf Angestellten neben der Bürokratie aus Brüssel vor allem der Nachwuchs. Der Beruf des Metzgers ist heute dank moderner Technik attraktiv und zeitgemäß. Doch die Industrie grabe die jungen Leute schon in der Schule ab. Es fehlen Lehrlinge und Fachkräfte auch in der Rhön. Einige traditionsreiche Familienunternehmen haben nur aufgrund von Personalmangel schließen müssen, weiß der Innungsobermeister.

 

„Wir brauchen mehr Wertschätzung für das Metzgerhandwerk und seine Produkte“, fordert der Sprecher der Rhön-Grabfelder Metzger vehement. Der Verbraucher habe es in der Hand, ob er künftig nur noch Massenware mit Einheitsgeschmack konsumieren möchte. Der Rhöner Wurstmarkt, den Anton Koob von der ersten Stunde an aktiv mitgestaltet, bietet für die Zunft eine öffentlichkeitswirksame Plattform. Der hohe Zuspruch von Besuchern macht ihm Mut, dass das Metzgerhandwerk Zukunft hat.

 

„Noch leben wir in der Rhön wursttechnisch wie im Schlaraffenland“, unterstreicht der Ostheimer Metzgermeister Andreas Ortlepp. Der Trend sei jedoch nicht zu verleugnen, dass die Zahl der Metzgereien auch in der Rhön rapide sinkt. Der 43-jährige anerkannte Fleischsommelier hat im Jahr 2013 die Metzgerei seines Vaters zu einer dynamischen Genussmanufaktur ausgebaut.

 

„Es ist wichtig, Erfahrung und Tradition mit Innovation und Unternehmergeist zu kombinieren“, rät Ortlepp. Die intensive Nutzung der neuen Medien und die Fortbildung zum Fleischsommelier haben seinem Familienbetrieb einen großen Schub gegeben. „Qualität, Frische, Ehrlichkeit, aber auch eine Portion Coolness sind wichtig für den Erfolg“, sagt der Jungmanager.

 

Hoffnung für das Metzgerhandwerk macht auch Johannes Dietz aus Mellrichstadt. Der junge Metzgermeister aus Mellrichstadt führt sein Fleischereifachgeschäft mit „fleißigen Mitarbeitern, die mich tatkräftig unterstützen“. Seinen Nachwuchs findet er durch aktive Suche in Schulen und bei Berufsinformationstagen. Das attraktivere Lehrlingsgehalt macht ihm Mut für seine Zunft. „Die höhere Vergütung zeigt die bessere Wertschätzung für unseren Beruf“, freut er sich.

 

Das frischgebackene Mitglied der Wurstmarkt-Steuerungsgruppe setzt wie seine Kollegen auf Ideen und Mut. Mit Wortspielereien rund um das Autokennzeichen MET kreiert Johannes Der METzger zum Beispiel originelle MET-Salami. Das kommt bei der Kundschaft gut an. Zum Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober kommt Johannes mit Bratwurstkreationen „mal ganz anders“ nach Ostheim.

 

INFO: Der 9. Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v. d. Rhön ist am 13. und 14. Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag ergänzen das familienfreundliche Programm. Mit Main-frankenbahn, Main-Spessart-Express und Erfurter Bahn ist eine umweltfreundliche Anreise möglich. Der Eintritt kostet 3 € pro Person für 1 Tag, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei.
Info: Tourist-Info Ostheim vor der Rhön, Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de
Informationen zur Rhön: www.rhoen.de
Informationen zum Metzgerhandwerk: www.fleischerberufe.de

Es dreht sich wieder alles rund um die Wurst in der Rhön

Ostheim, im Juni 2018

Wurst, soweit das Auge reicht und die Tüten tragen, erleben Besucher des 9. Rhöner Wurstmarktes am 13./14. Oktober. Das unterfränkische Ostheim v. d. Rhön ist Gastgeber für die Openair-Feinschmeckermesse hochwertiger Wurst- und Schinkenspezialitäten. Die malerische Marktstraße des „Genussorts Bayern“ verwandelt sich in eine Schlemmermeile für handwerklich erzeugte regionale Produkte. Lust auf das abwechslungsreiche Programm macht das druckfrische Programmheft sowie die Homepage des Großevents.

 

Das Organisationsteam bereitet die deutschlandweit beworbene Veranstaltung seit einem Jahr vor. Pünktlich vor der Sommerpause atmen die Verantwortlichen auf: Das Programm steht fest und die Werbung läuft. Hunderte von Plakaten und viele tausend Programmhefte finden ihren Weg in ganz Deutschland zu Interessenten und Partnern. Die Homepage www.rhoener-wurstmarkt.de präsentiert die 54-köpfige Ausstellerschar sowie das bunte Programm. Wer auf Facebook unterwegs ist, erfährt auch hier das Neueste rund um den Rhöner Wurstmarkt.

 

 

Ein Blick auf das Ausstellerverzeichnis liefert einen Vorgeschmack auf die Köstlichkeiten aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön. 29 Metzger laden an Informations- und Verkaufsständen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Gutes aus Stall, Feld und Garten präsentieren sechs Bäcker und Direktvermarkter. Wer Durst hat, wählt zwischen 14 Brauern, Brennern, Winzern und Bionade-Produkten. Gut vergleichen lassen sich die Produkte im Gasthaus Krone sowie im Rathaus in der Vinothek der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland Würzburg. Hier wird die Wurst samt Begleiter zur Verkostung gereicht. Für internationales Flair sorgen wieder Aussteller aus Italien und Frankreich.

 

 

Informationen über Ostheim, die Rhön und guten Geschmack erteilen die Tourist-Info, die Rhön GmbH und das Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken. Weiterhin bietet die gläserne Wurstküche im Rathaus eine gute Gelegenheit, das traditionsreiche Handwerk live zu erleben. Mehrmals täglich zeigen dort Metzgermeister und Fleischereifachverkäufer/ -innen ihre Liebe zum Beruf. Erstmals gibt es auch Grill-Shows von Fleisch-Sommelier Andreas Ortlepp.

 

 

Wie unterschiedlich der Geschmack einer Wurst von Metzger zu Metzger sein kann, soll der Wettbewerb um die beste Rhöner Leberwurst zeigen. Damit ist der Ehrgeiz der Metzger entfacht und Besucher können sich auf das Beste vom Besten bei dem beliebten Aufstrich freuen. Neben der Fachjury darf das Publikum die Rhöner Wurstspezialität am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken bewerten.

 

 

„Der Rhöner Wurstmarkt ist wichtiger denn je. Denn die Metzger kämpfen intensiv um Nachwuchs“, betont Michael Geier vom UNESCO Biosphärenreservat Rhön und „Vater“ des Wurstmarkts, bei der Präsentation der Programmhefte und Plakate. Die Veranstaltung ist wohl deutschlandweit eine der wichtigsten Plattformen für die Öffentlichkeitsarbeit, wenn es um das Metzgerhandwerk geht. Die Veranstalter rechnen aufgrund der lebhaften Anfragen im Vorfeld auch in diesem Jahr mit rund 20.000 Besuchern aus ganz Deutschland.

 

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik zahlreicher Kapellen, vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg, offene Museen und verkaufsoffener Sonntag. An beiden Tagen werden Betriebsbesichtigungen bei BIONADE angeboten.

 

 

Eröffnet wird der 9. Rhöner Wurstmarkt am Samstag, 13. Oktober um 11 Uhr vor dem Rathaus mit dem traditionellen „Wurstanschnitt“. Dann läuft die wohl größte Verkostung Deutschlands bis Sonntag, 14. Oktober, 18 Uhr. Am Abend lädt die örtliche Gastronomie ein.

 

 

Das außerordentliche Engagement des Luftkurorts bestätigt die jüngste Auszeichnung zum „Genussort Bayern“ durch den Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Fachlich unterstützt wird die Stadt bei der Durchführung des Rhöner Wurstmarkts von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe.

 

 

INFO für Besucher:

Der Eintritt zum 9. Rhöner Wurstmarkt kostet 3 € pro Person/Tag, das Kombiticket für beide Tage kostet 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Die Anreise ist an den Wurstmarkt-Tagen mit der Mainfrankenbahn/Erfurter Bahn mit Halt in Ostheim v.d. Rhön möglich (www.erfurter-bahn.de, www.mainfrankenbahn.de)

INFO zur Veranstaltung:

www.rhoener-wurstmarkt.de, Tourist-Info Ostheim, Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de, www.ostheimrhoen.de

INFO zur Rhön:

Rhön GmbH, www.rhoen.de, www.marktplatzrhoen.de

 

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Mit dem Wohnmobil zum Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, im Juni 2018

Zum 9. Mal präsentiert der Rhöner Wurstmarkt am 13. und 14. Oktober im Luftkurort Ostheim vor der Rhön die unglaubliche Vielfalt an Wurst- und Schinkenspezialitäten der Rhön. Für Campinggäste gibt es Stellplätze auf der Streuwiese.

 

Entlang der Marktstraße können Besucher an rustikalen Holzhäuschen die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkosten. Bäcker, Brauer, Brenner, Winzer und Direktvermarkter liefern passend zu Wurst und Schinken ihre hochwertigen Begleiter.  Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen von 10 bis 18 Uhr Livemusik und vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch Deutschlands besterhaltene Kirchenburg und BIONADE-Betriebsbesichtigungen. Der 9. Rhöner Wurstmarkt wird am Sa, 13. Oktober, um 11 Uhr mit einem „Wurst-Anschnitt“ eröffnet.

 

Nur wenige Gehminuten entfernt vom Wurstmarkt befindet sich der Wohnmobilstellplatz in Ostheim am Parkplatz Streuwiese (Nordheimer Straße). Stromanschluss, Frischwasser, Entsorgung gegen eine geringe Gebühr und WC sind vorhanden. Der beleuchtete Platz bietet Wohnmobilen und Caravans Raum. Einige Ostheimer Bauernhöfe bieten weitere Stellplatzmöglichkeiten.

 

In Mellrichstadt, nur acht Kilometer entfernt, befindet sich „Am Malbach“ ein Wohnmobilstellplatz mit sieben Stellplätzen. Umgeben von Grünanlagen und nachts beleuchtet, bietet der Platz Stromanschluss, Frischwasser und Entsorgung gegen Gebühr. Den Gasflaschentausch kann man ganz in der Nähe bei der Firma Edinger vornehmen lassen.

 

Im nahen Nordheim stellt die Edelbrennerei Hohmann Stellplätze in ruhiger Lage vor ihrem Bauernhof (Bünd 16) zur Verfügung. Weiter in Richtung Rhön liegt der Stellplatz am Parkplatz Vieweg in Haselbach. Acht Wohnmobilstellplätze am Hallenbad mit Frischwasser und Entsorgung stehen gegen Stellplatzgebühr zur Verfügung, ebenso wie in Oberelsbach (Gangolfsstraße, an der Els), wo sechs Wohnmobile Platz finden.

 

Der Reisemobilstellplatz in Bad Neustadt (20 km von Ostheim entfernt) liegt am Kurpark und bietet für ca. 50 Wohnmobile Platz. Stromanschlüsse und eine Ver- und Entsorgungsstation mit einem Infopunkt sind vorhanden.

 

Der Wohnmobilstellplatz in Bad Königshofen (20 km von Ostheim entfernt) liegt an der Franken Therme (Am Kurzentrum 1). Hier stehen 77 parzellierte Stellplätze zur Verfügung, teils auf Pflaster, teils asphaltiert. W-LAN-Zugang, sowie Stromanschluss und Ver- und Entsorgung sind vorhanden.

 

Info für Besucher:

Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheimrhoen.de. Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

Wer macht die leckerste Rhöner Leberwurst?

Ostheim, den 26. April 2018

Das Beste, was Wurstkessel, Backofen, Sudkessel und Destille hergeben, kredenzt das Rhöner Handwerk bereits zum neunten Mal beim Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön.  Erneut fordert ein Wettbewerb – diesmal um die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst – den Ehrgeiz der Metzger heraus.

 

Fachkundige Jury bewertet Wurstproben

Zum dritten Mal sind die auf dem Rhöner Wurstmarkt vertretenen Metzger eingeladen, sich mit ihren besten Produkten der Konkurrenz zu stellen, diesmal eine Kostprobe ihrer groben Leberwurst für die Bewertung durch eine fachkundige Jury bereitzustellen. Benotet werden neben Aussehen, Farbe und Farbzusammensetzung Konsistenz und Geruch. Der Geschmack bildet den letzten Punkt der Bewertung und wird mit den Punkten 0 (ungenügend) bis 5 (sehr gut) eingestuft.

 

Wieder Publikumsbewertung

Erneut sind die Besucher aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Am Stand des Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken (Rathaussaal) kann das Publikum die eingereichten Geschmacksproben der Metzger verkosten und bewerten, solange der Vorrat reicht.

 

Prämierung am Wurstmarkt-Sonntag

Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, setzt sich die Jury aus verschiedensten Branchen zusammen. Alle Jurymitglieder bringen das notwendige Fachwissen und die Objektivität mit, um letztendlich am Wurstmarkt-Sonntag um 11.00 Uhr vor dem Rathaus die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst zu küren. Auch die Publikumsentscheidung wird dann bekanntgegeben. So haben die Besucher noch Gelegenheit, sich selbst von der Qualität des prämierten Produkts zu überzeugen.

 

Herstellung bedeutet eine Herausforderung

Die grobe Leberwurst ist eine typische fränkische Wurstspezialität. Die Herstellung erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Die Hausmacher Leberwurst ist eine Kochwurst, d.h. sie wird aus gekochtem Fleisch und Fett hergestellt. Das Fleisch wird möglichst schlachtwarm gekocht; die Leber muss frisch sein, wird aber roh verarbeitet. Der Leberanteil bestimmt die Qualitätsstufe. Wichtig ist, dass die Leberwurst nur gewolft sein darf, es darf kein Feinbrätanteil untergemischt werden. In der Rhön wird die Leberwurst gerne zur Brotzeit gegessen, eine Essiggurke ist dabei ein Muss. Dazu gibt es ein Bier oder auch einen Frankenwein.

 

Hintergrund

Der 9. Rhöner Wurstmarkt findet am 13./14. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr in Ostheim v. d. Rhön statt. Neben Verkostung, Verkauf und Vorführungen sorgen Livemusik, Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag für Unterhaltung bei Groß und Klein. Der Eintritt kostet pro Tag 3 € pro Person, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Mehr unter www.rhoener-wurstmarkt.de sowie auf Facebook. Auskünfte erteilt das Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön unter Tel. 09777 1850, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.  Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

 

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Ostheim ist ein bayerisches Genuss-Reich

Ostheim, den 08. März 2018

Punktlandung für Ostheim v.d. Rhön: Der Luftkurort hat im Wurstmarktjahr eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Ab sofort trägt die Stadt das Siegel „Genussort Bayern“, verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Prädikat würdigt damit die ganzheitliche Herstellung und Vermarktung der zahlreichen ortstypischen Spezialitäten.

 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Freistaats will die Regierung mit einem Wettbewerb unter allen bayerischen Gemeinden 100 „Genussorte Bayern“ herausfinden. Kaum lag die Bewerbung auf dem Tisch, gingen die Ostheimer ans Werk: Der rund 25 Seiten umfassende Kriterienkatalog wurde mit vereinten Kräften aller Partner der Ostheimer Genuss-Produkte ausgefüllt. Mit Erfolg: Ostheim v.d. Rhön hat bereits in der ersten Auszeichnungsrunde das Prädikat „Genussort Bayern“ erhalten. Die Rhönstadt zeichnet sich durch eine „besonders gelungene Kombination aus ortstypischen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus“, wie das Ministerium unterstreicht.

 

Bürgermeister Ulrich Waldsachs reiste mit dem Ostheimer Gastronomen Kai Petersen nach München, um dem Festakt in der Residenz beizuwohnen. „Ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmen die beiden. Die Ostheimer durften die Urkunde und den gläsernen Pokal für den „Genussort Bayern“ aus den Händen von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entgegennehmen. „Wir konnten in unserer Bewerbung aufzeigen, welch große Fülle an kulinarischen Besonderheiten wir über die Jahrhunderte erhalten haben und wie wir sie in die Zukunft führen“, erklärt Bürgermeister Ulrich Waldsachs. Für das Stadtoberhaupt ist das neue Siegel ein neues Aushängeschild nicht nur für den Tourismus.

 

Wichtig war der Jury die umweltgerechte Herkunft, die handwerkliche Herstellung sowie eine verbraucherorientierte Vermarktung. Hier konnte Ostheim jede Menge Punkte sammeln, wird doch vieles frisch vom Feld, aus Wald, Wiesen und Feld in den traditionsreichen Handwerksbetrieben zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Als Beispiele für Ostheimer Produkte nannten die Ostheimer in ihrer Bewerbung u.a. den Ostheimer Leberkäs und viele weitere Hausmacher Wurst- und Schinkenspezialitäten, die Produkte der Streck-Bräu und der Rhönpiraten, die Bionade und Backwaren wie den Osterstorch.

 

Bei der Vermarktung der handwerklich erzeugten Produkte konnte Ostheim als Besonderheiten u.a. das Gasthaus Krone mit seinen RhönHappen sowie den bundesweit beworbenen Rhöner Wurstmarkt vorweisen. Die Feinschmeckermesse für den guten Geschmack findet am 13./14. Oktober entlang der malerischen Marktstraße statt (www.rhoener-wurstmarkt.de, Facebook). „Die Auszeichnung als Genussort Bayern unterstreicht die Wertigkeit und Qualität dieser Veranstaltung natürlich in besonderem Maße“, so Bürgermeister Waldsachs rundum zufrieden.

 

Hintergrund

Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Gastronomie, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Kirche, Verbraucherschutz und Medien hat die ersten Preisträger aus mehr als 150 Bewerbungen ausgewählt. Gesucht waren Botschafter für das Besondere heimischer Lebensmittel, für gepflegten und gelebten Genuss, regionale Vielfalt und engagierte Menschen, die sich für das kulinarische Erbe ihres Ortes einsetzen. „Mit diesem Premiumansatz wollen wir die Neugier und das Interesse für besondere heimische Produkte wecken und damit insgesamt die Wertschöpfung steigern“, hieß es seitens des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

 

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Wieder Wurstvielfalt im Rhöner Dreiländereck

Ostheim, den 22. Februar 2018

Wurst und Fleisch zählen zu den Leibspeisen der Deutschen. Doch auch hier gilt wie in vielen anderen Dingen: Qualität vor Quantität. Wer Wurst, Schinken, Schnitzel & Co. ohne Reue und schlechtes Gewissen genießen möchte, sollte den Metzger seines Vertrauens aufsuchen. Hochwertige handwerklich erzeugte Produkte von artgerecht aufgezogenen und geschlachteten Tieren präsentiert bereits zum neunten Mal der Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober 2018 im unterfränkischen Ostheim v.d. Rhön.

 

50 Aussteller aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön sowie aus einigen Gastregionen laden entlang der malerischen Marktstraße an einheitlich gestalteten Ständen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Für ein abgerundetes Geschmackserlebnis sorgen Begleiter der Wurst wie Brot, Bier, Wein, Schnaps oder andere regionale Erzeugnisse. Die Auswahl der Aussteller erfolgt nach strengen Prüfkriterien. Oberstes Gebot ist die handwerkliche Erzeugung. Industriell erzeugte Waren haben auf dem Rhöner Wurstmarkt keinen Platz. Zu erwarten sind wieder zahlreiche Neuheiten unter den Geschmackserlebnissen.

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik und vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg u.v.m. Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Rhöner Wurstmarkts ist die Stadt Ostheim v.d. Rhön. Fachliche Unterstützung kommt von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken sowie dem örtlichen Gewerbe.

 

Der Eintritt zum 9. Rhöner Wurstmarkt kostet 3 € pro Person für 1 Tag, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Info für Aussteller und Besucher: Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.

 

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9. Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v. d. R.

Auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt“, DER deutschen Feinschmeckermesse für handwerkliche Wurst- und Schinkenspezialitäten und ihre Begleiter, präsentieren rund 50 Metzger und Direktvermarkter aus dem Biosphärenreservat Rhön ihre selbst erzeugten Spezialitäten entlang der Marktstraße des Luftkurorts Ostheim v. d. Rhön.

Unter dem Motto „Entdecken. Schmecken. Genießen“ lernen Besucher an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr die sorgfältig ausgewählten und handwerklich erstellten Produkte kennen. Verkostungen sind möglich. Wurstprämierungen, verkaufsoffener Sonntag, Kirchenburg-Führungen und Livemusik ergänzen das Programm. Darüber hinaus laden weitere Gastregionen und Gastländer zum Blick über den Tellerrand. Der 9. Rhöner Wurstmarkt wird am Sa, 13. Oktober, um 11 Uhr mit einem „Wurst-Anschnitt“ eröffnet.
Eintritt 3 €/Tag für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre frei, Kombi-Ticket für beide Tage 5 €. Umweltfreundliche Anreise durch Erfurter Bahn, Mainfrankenbahn und Main-Spessart-Express möglich.

Kurs auf den Rhöner Wurstmarkt

 

Ostheim, den 6. Juli 2018

9. Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober 2018 im Luftkurort Ostheim v.d.Rhön lockt wieder zahlreiche Besucher / Ideales Busgruppenziel / Top-Service für Busreiseveranstalter

 

Ein attraktives Ziel für Reiseveranstalter und Busreiseunternehmen ist der Rhöner Wurstmarkt. Am 13. und 14. Oktober 2018 findet das Event zum neunten Mal im fränkischen Ostheim v.d. Rhön statt.

 

Der Luftkurort im Rhöner Dreiländereck Bayern – Hessen – Thüringen fährt unter dem Motto „Entdecken.Schmecken.Genießen“ zwei Tage lang alles auf, was die Region an Wurst- und Schinkenspezialitäten zu bieten hat. Dazu servieren Bäcker, Brenner, Winzer und Brauer passende Begleiter. Die hochwertige Open-Air-Veranstaltung mit Messe-Charakter zieht jedes Mal Besucher aus ganz Deutschland an.

 

Rund 50 Metzger und Direktvermarkter aus dem Biosphärenreservat Rhön laden entlang der malerischen Marktstraße des Luftkurorts an ihre Marktstände ein. Hier sind Kostproben und Kauf ihrer ausschließlich handwerklich erzeugten Wurst- und Schinkenspezialitäten möglich. Bäcker, Brauer und Winzer aus der Rhön runden das kulinarische Angebot ab. Neben den Rhöner Geschmackserlebnissen werden Produkte ausgewählter Gastregionen und Gastländer präsentiert.

 

Live-Musik, Einkaufsbummel, eine Führung durch die besterhaltene Kirchenburg Deutschlands, eine BIONADE-Betriebsbesichtigung  und ein Besuch des europaweit bekannten Orgelbaumuseums  Schloss Hanstein runden das Programm ab.

 

Attraktive Bausteine für ein mehrtägiges Paket sind z.B. Ausflüge in das UNESCO-Biosphärenreservat und den Naturpark Rhön sowie nach Bad Kissingen oder in die Theaterstadt Meiningen.

 

Busunternehmer wenden sich an die Tourist-Info, Tel. 09777 18 50 oder tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de. Hier sind Flyer, Plakate, Web-Banner und Fotos gratis erhältlich.

 

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