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Pressemitteilungen 2018

Es dreht sich wieder alles rund um die Wurst in der Rhön

Ostheim, im Juni 2018

Wurst, soweit das Auge reicht und die Tüten tragen, erleben Besucher des 9. Rhöner Wurstmarktes am 13./14. Oktober. Das unterfränkische Ostheim v. d. Rhön ist Gastgeber für die Openair-Feinschmeckermesse hochwertiger Wurst- und Schinkenspezialitäten. Die malerische Marktstraße des „Genussorts Bayern“ verwandelt sich in eine Schlemmermeile für handwerklich erzeugte regionale Produkte. Lust auf das abwechslungsreiche Programm macht das druckfrische Programmheft sowie die Homepage des Großevents.

 

Das Organisationsteam bereitet die deutschlandweit beworbene Veranstaltung seit einem Jahr vor. Pünktlich vor der Sommerpause atmen die Verantwortlichen auf: Das Programm steht fest und die Werbung läuft. Hunderte von Plakaten und viele tausend Programmhefte finden ihren Weg in ganz Deutschland zu Interessenten und Partnern. Die Homepage www.rhoener-wurstmarkt.de präsentiert die 54-köpfige Ausstellerschar sowie das bunte Programm. Wer auf Facebook unterwegs ist, erfährt auch hier das Neueste rund um den Rhöner Wurstmarkt.

 

Ein Blick auf das Ausstellerverzeichnis liefert einen Vorgeschmack auf die Köstlichkeiten aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön. 29 Metzger laden an Informations- und Verkaufsständen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Gutes aus Stall, Feld und Garten präsentieren sechs Bäcker und Direktvermarkter. Wer Durst hat, wählt zwischen 14 Brauern, Brennern, Winzern und Bionade-Produkten. Gut vergleichen lassen sich die Produkte im Gasthaus Krone sowie im Rathaus in der Vinothek der Gebietsweinwerbung Frankenwein-Frankenland Würzburg. Hier wird die Wurst samt Begleiter zur Verkostung gereicht. Für internationales Flair sorgen wieder Aussteller aus Italien und Frankreich.

 

Informationen über Ostheim, die Rhön und guten Geschmack erteilen die Tourist-Info, die Rhön GmbH und das Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken. Weiterhin bietet die gläserne Wurstküche im Rathaus eine gute Gelegenheit, das traditionsreiche Handwerk live zu erleben. Mehrmals täglich zeigen dort Metzgermeister und Fleischereifachverkäufer/ -innen ihre Liebe zum Beruf. Erstmals gibt es auch Grill-Shows von Fleisch-Sommelier Andreas Ortlepp.

 

Wie unterschiedlich der Geschmack einer Wurst von Metzger zu Metzger sein kann, soll der Wettbewerb um die beste Rhöner Leberwurst zeigen. Damit ist der Ehrgeiz der Metzger entfacht und Besucher können sich auf das Beste vom Besten bei dem beliebten Aufstrich freuen. Neben der Fachjury darf das Publikum die Rhöner Wurstspezialität am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken bewerten.

 

„Der Rhöner Wurstmarkt ist wichtiger denn je. Denn die Metzger kämpfen intensiv um Nachwuchs“, betont Michael Geier vom UNESCO Biosphärenreservat Rhön und „Vater“ des Wurstmarkts, bei der Präsentation der Programmhefte und Plakate. Die Veranstaltung ist wohl deutschlandweit eine der wichtigsten Plattformen für die Öffentlichkeitsarbeit, wenn es um das Metzgerhandwerk geht. Die Veranstalter rechnen aufgrund der lebhaften Anfragen im Vorfeld auch in diesem Jahr mit rund 20.000 Besuchern aus ganz Deutschland.

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik zahlreicher Kapellen, vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg, offene Museen und verkaufsoffener Sonntag. An beiden Tagen werden Betriebsbesichtigungen bei BIONADE angeboten.

 

Eröffnet wird der 9. Rhöner Wurstmarkt am Samstag, 13. Oktober um 11 Uhr vor dem Rathaus mit dem traditionellen „Wurstanschnitt“. Dann läuft die wohl größte Verkostung Deutschlands bis Sonntag, 14. Oktober, 18 Uhr. Am Abend lädt die örtliche Gastronomie ein.

 

Das außerordentliche Engagement des Luftkurorts bestätigt die jüngste Auszeichnung zum „Genussort Bayern“ durch den Bayerischen Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Fachlich unterstützt wird die Stadt bei der Durchführung des Rhöner Wurstmarkts von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe.

 

INFO für Besucher:

Der Eintritt zum 9. Rhöner Wurstmarkt kostet 3 € pro Person/Tag, das Kombiticket für beide Tage kostet 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Die Anreise ist an den Wurstmarkt-Tagen mit der Mainfrankenbahn/Erfurter Bahn mit Halt in Ostheim v.d. Rhön möglich (www.erfurter-bahn.de, www.mainfrankenbahn.de)

INFO zur Veranstaltung:

www.rhoener-wurstmarkt.de, Tourist-Info Ostheim, Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de, www.ostheimrhoen.de

INFO zur Rhön:

Rhön GmbH, www.rhoen.de, www.marktplatzrhoen.de

 

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Mit dem Wohnmobil zum Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, im Juni 2018

Zum 9. Mal präsentiert der Rhöner Wurstmarkt am 13. und 14. Oktober im Luftkurort Ostheim vor der Rhön die unglaubliche Vielfalt an Wurst- und Schinkenspezialitäten der Rhön. Für Campinggäste gibt es Stellplätze auf der Streuwiese.

 

Entlang der Marktstraße können Besucher an rustikalen Holzhäuschen die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkosten. Bäcker, Brauer, Brenner, Winzer und Direktvermarkter liefern passend zu Wurst und Schinken ihre hochwertigen Begleiter.  Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen von 10 bis 18 Uhr Livemusik und vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch Deutschlands besterhaltene Kirchenburg und BIONADE-Betriebsbesichtigungen. Der 9. Rhöner Wurstmarkt wird am Sa, 13. Oktober, um 11 Uhr mit einem „Wurst-Anschnitt“ eröffnet.

 

Nur wenige Gehminuten entfernt vom Wurstmarkt befindet sich der Wohnmobilstellplatz in Ostheim am Parkplatz Streuwiese (Nordheimer Straße). Stromanschluss, Frischwasser, Entsorgung gegen eine geringe Gebühr und WC sind vorhanden. Der beleuchtete Platz bietet Wohnmobilen und Caravans Raum. Einige Ostheimer Bauernhöfe bieten weitere Stellplatzmöglichkeiten.

 

In Mellrichstadt, nur acht Kilometer entfernt, befindet sich „Am Malbach“ ein Wohnmobilstellplatz mit sieben Stellplätzen. Umgeben von Grünanlagen und nachts beleuchtet, bietet der Platz Stromanschluss, Frischwasser und Entsorgung gegen Gebühr. Den Gasflaschentausch kann man ganz in der Nähe bei der Firma Edinger vornehmen lassen.

 

Im nahen Nordheim stellt die Edelbrennerei Hohmann Stellplätze in ruhiger Lage vor ihrem Bauernhof (Bünd 16) zur Verfügung. Weiter in Richtung Rhön liegt der Stellplatz am Parkplatz Vieweg in Haselbach. Acht Wohnmobilstellplätze am Hallenbad mit Frischwasser und Entsorgung stehen gegen Stellplatzgebühr zur Verfügung, ebenso wie in Oberelsbach (Gangolfsstraße, an der Els), wo sechs Wohnmobile Platz finden.

 

Der Reisemobilstellplatz in Bad Neustadt (20 km von Ostheim entfernt) liegt am Kurpark und bietet für ca. 50 Wohnmobile Platz. Stromanschlüsse und eine Ver- und Entsorgungsstation mit einem Infopunkt sind vorhanden.

 

Der Wohnmobilstellplatz in Bad Königshofen (20 km von Ostheim entfernt) liegt an der Franken Therme (Am Kurzentrum 1). Hier stehen 77 parzellierte Stellplätze zur Verfügung, teils auf Pflaster, teils asphaltiert. W-LAN-Zugang, sowie Stromanschluss und Ver- und Entsorgung sind vorhanden.

 

Info für Besucher:

Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheimrhoen.de. Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

Wer macht die leckerste Rhöner Leberwurst?

Ostheim, den 26. April 2018

Das Beste, was Wurstkessel, Backofen, Sudkessel und Destille hergeben, kredenzt das Rhöner Handwerk bereits zum neunten Mal beim Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön.  Erneut fordert ein Wettbewerb – diesmal um die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst – den Ehrgeiz der Metzger heraus.

 

Fachkundige Jury bewertet Wurstproben

Zum dritten Mal sind die auf dem Rhöner Wurstmarkt vertretenen Metzger eingeladen, sich mit ihren besten Produkten der Konkurrenz zu stellen, diesmal eine Kostprobe ihrer groben Leberwurst für die Bewertung durch eine fachkundige Jury bereitzustellen. Benotet werden neben Aussehen, Farbe und Farbzusammensetzung Konsistenz und Geruch. Der Geschmack bildet den letzten Punkt der Bewertung und wird mit den Punkten 0 (ungenügend) bis 5 (sehr gut) eingestuft.

 

Wieder Publikumsbewertung

Erneut sind die Besucher aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Am Stand des Slow Food Hohenlohe-Tauber-Main-Franken (Rathaussaal) kann das Publikum die eingereichten Geschmacksproben der Metzger verkosten und bewerten, solange der Vorrat reicht.

 

Prämierung am Wurstmarkt-Sonntag

Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, setzt sich die Jury aus verschiedensten Branchen zusammen. Alle Jurymitglieder bringen das notwendige Fachwissen und die Objektivität mit, um letztendlich am Wurstmarkt-Sonntag um 11.00 Uhr vor dem Rathaus die beste grobe Rhöner Hausmacher Leberwurst zu küren. Auch die Publikumsentscheidung wird dann bekanntgegeben. So haben die Besucher noch Gelegenheit, sich selbst von der Qualität des prämierten Produkts zu überzeugen.

 

Herstellung bedeutet eine Herausforderung

Die grobe Leberwurst ist eine typische fränkische Wurstspezialität. Die Herstellung erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Die Hausmacher Leberwurst ist eine Kochwurst, d.h. sie wird aus gekochtem Fleisch und Fett hergestellt. Das Fleisch wird möglichst schlachtwarm gekocht; die Leber muss frisch sein, wird aber roh verarbeitet. Der Leberanteil bestimmt die Qualitätsstufe. Wichtig ist, dass die Leberwurst nur gewolft sein darf, es darf kein Feinbrätanteil untergemischt werden. In der Rhön wird die Leberwurst gerne zur Brotzeit gegessen, eine Essiggurke ist dabei ein Muss. Dazu gibt es ein Bier oder auch einen Frankenwein.

 

Hintergrund

Der 9. Rhöner Wurstmarkt findet am 13./14. Oktober 2018 von 10 bis 18 Uhr in Ostheim v. d. Rhön statt. Neben Verkostung, Verkauf und Vorführungen sorgen Livemusik, Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag für Unterhaltung bei Groß und Klein. Der Eintritt kostet pro Tag 3 € pro Person, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Mehr unter www.rhoener-wurstmarkt.de sowie auf Facebook. Auskünfte erteilt das Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön unter Tel. 09777 1850, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.  Informationen zur Rhön: Rhön GmbH – Gesellschaft für Tourismus und Markenmanagement, Rhönstraße 97, 97772 Wildflecken-Oberbach, Tel: +49 9749 9122-0, www.rhoen.de

 

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Ostheim ist ein bayerisches Genuss-Reich

Ostheim, den 08. März 2018

Punktlandung für Ostheim v.d. Rhön: Der Luftkurort hat im Wurstmarktjahr eine ganz besondere Auszeichnung erhalten. Ab sofort trägt die Stadt das Siegel „Genussort Bayern“, verliehen durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Das Prädikat würdigt damit die ganzheitliche Herstellung und Vermarktung der zahlreichen ortstypischen Spezialitäten.

 

Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Freistaats will die Regierung mit einem Wettbewerb unter allen bayerischen Gemeinden 100 „Genussorte Bayern“ herausfinden. Kaum lag die Bewerbung auf dem Tisch, gingen die Ostheimer ans Werk: Der rund 25 Seiten umfassende Kriterienkatalog wurde mit vereinten Kräften aller Partner der Ostheimer Genuss-Produkte ausgefüllt. Mit Erfolg: Ostheim v.d. Rhön hat bereits in der ersten Auszeichnungsrunde das Prädikat „Genussort Bayern“ erhalten. Die Rhönstadt zeichnet sich durch eine „besonders gelungene Kombination aus ortstypischen Spezialitäten, handwerklicher Herstellung und gelebtem Genuss aus“, wie das Ministerium unterstreicht.

 

Bürgermeister Ulrich Waldsachs reiste mit dem Ostheimer Gastronomen Kai Petersen nach München, um dem Festakt in der Residenz beizuwohnen. „Ein unvergessliches Erlebnis“, schwärmen die beiden. Die Ostheimer durften die Urkunde und den gläsernen Pokal für den „Genussort Bayern“ aus den Händen von Helmut Brunner, Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten entgegennehmen. „Wir konnten in unserer Bewerbung aufzeigen, welch große Fülle an kulinarischen Besonderheiten wir über die Jahrhunderte erhalten haben und wie wir sie in die Zukunft führen“, erklärt Bürgermeister Ulrich Waldsachs. Für das Stadtoberhaupt ist das neue Siegel ein neues Aushängeschild nicht nur für den Tourismus.

 

Wichtig war der Jury die umweltgerechte Herkunft, die handwerkliche Herstellung sowie eine verbraucherorientierte Vermarktung. Hier konnte Ostheim jede Menge Punkte sammeln, wird doch vieles frisch vom Feld, aus Wald, Wiesen und Feld in den traditionsreichen Handwerksbetrieben zu hochwertigen Produkten verarbeitet. Als Beispiele für Ostheimer Produkte nannten die Ostheimer in ihrer Bewerbung u.a. den Ostheimer Leberkäs und viele weitere Hausmacher Wurst- und Schinkenspezialitäten, die Produkte der Streck-Bräu und der Rhönpiraten, die Bionade und Backwaren wie den Osterstorch.

 

Bei der Vermarktung der handwerklich erzeugten Produkte konnte Ostheim als Besonderheiten u.a. das Gasthaus Krone mit seinen RhönHappen sowie den bundesweit beworbenen Rhöner Wurstmarkt vorweisen. Die Feinschmeckermesse für den guten Geschmack findet am 13./14. Oktober entlang der malerischen Marktstraße statt (www.rhoener-wurstmarkt.de, Facebook). „Die Auszeichnung als Genussort Bayern unterstreicht die Wertigkeit und Qualität dieser Veranstaltung natürlich in besonderem Maße“, so Bürgermeister Waldsachs rundum zufrieden.

 

Hintergrund

Eine unabhängige Jury mit Vertretern aus Gastronomie, Tourismus, Landwirtschaft, Kultur, Kirche, Verbraucherschutz und Medien hat die ersten Preisträger aus mehr als 150 Bewerbungen ausgewählt. Gesucht waren Botschafter für das Besondere heimischer Lebensmittel, für gepflegten und gelebten Genuss, regionale Vielfalt und engagierte Menschen, die sich für das kulinarische Erbe ihres Ortes einsetzen. „Mit diesem Premiumansatz wollen wir die Neugier und das Interesse für besondere heimische Produkte wecken und damit insgesamt die Wertschöpfung steigern“, hieß es seitens des Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

 

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Wieder Wurstvielfalt im Rhöner Dreiländereck

Ostheim, den 22. Februar 2018

Wurst und Fleisch zählen zu den Leibspeisen der Deutschen. Doch auch hier gilt wie in vielen anderen Dingen: Qualität vor Quantität. Wer Wurst, Schinken, Schnitzel & Co. ohne Reue und schlechtes Gewissen genießen möchte, sollte den Metzger seines Vertrauens aufsuchen. Hochwertige handwerklich erzeugte Produkte von artgerecht aufgezogenen und geschlachteten Tieren präsentiert bereits zum neunten Mal der Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober 2018 im unterfränkischen Ostheim v.d. Rhön.

 

50 Aussteller aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön sowie aus einigen Gastregionen laden entlang der malerischen Marktstraße an einheitlich gestalteten Ständen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Für ein abgerundetes Geschmackserlebnis sorgen Begleiter der Wurst wie Brot, Bier, Wein, Schnaps oder andere regionale Erzeugnisse. Die Auswahl der Aussteller erfolgt nach strengen Prüfkriterien. Oberstes Gebot ist die handwerkliche Erzeugung. Industriell erzeugte Waren haben auf dem Rhöner Wurstmarkt keinen Platz. Zu erwarten sind wieder zahlreiche Neuheiten unter den Geschmackserlebnissen.

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik und vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg u.v.m. Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Rhöner Wurstmarkts ist die Stadt Ostheim v.d. Rhön. Fachliche Unterstützung kommt von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe.

 

Der Eintritt zum 9. Rhöner Wurstmarkt kostet 3 € pro Person für 1 Tag, für beide Tage 5 €, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Info für Aussteller und Besucher: Kommunalunternehmen Tourismus und Marketing Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.

 

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9. Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v. d. R.

Auf dem 9. Rhöner Wurstmarkt“, DER deutschen Feinschmeckermesse für handwerkliche Wurst- und Schinkenspezialitäten und ihre Begleiter, präsentieren rund 50 Metzger und Direktvermarkter aus dem Biosphärenreservat Rhön ihre selbst erzeugten Spezialitäten entlang der Marktstraße des Luftkurorts Ostheim v. d. Rhön.

Unter dem Motto „Entdecken. Schmecken. Genießen“ lernen Besucher an beiden Tagen von 10 bis 18 Uhr die sorgfältig ausgewählten und handwerklich erstellten Produkte kennen. Verkostungen sind möglich. Wurstprämierungen, verkaufsoffener Sonntag, Kirchenburg-Führungen und Livemusik ergänzen das Programm. Darüber hinaus laden weitere Gastregionen und Gastländer zum Blick über den Tellerrand. Der 9. Rhöner Wurstmarkt wird am Sa, 13. Oktober, um 11 Uhr mit einem „Wurst-Anschnitt“ eröffnet.
Eintritt 3 €/Tag für Erwachsene, Kinder bis 14 Jahre frei, Kombi-Ticket für beide Tage 5 €. Umweltfreundliche Anreise durch Erfurter Bahn, Mainfrankenbahn und Main-Spessart-Express möglich.

Kurs auf den Rhöner Wurstmarkt

 

Ostheim, den 6. Juli 2018

9. Rhöner Wurstmarkt am 13./14. Oktober 2018 im Luftkurort Ostheim v.d.Rhön lockt wieder zahlreiche Besucher / Ideales Busgruppenziel / Top-Service für Busreiseveranstalter

 

Ein attraktives Ziel für Reiseveranstalter und Busreiseunternehmen ist der Rhöner Wurstmarkt. Am 13. und 14. Oktober 2018 findet das Event zum neunten Mal im fränkischen Ostheim v.d. Rhön statt.

 

Der Luftkurort im Rhöner Dreiländereck Bayern – Hessen – Thüringen fährt unter dem Motto „Entdecken.Schmecken.Genießen“ zwei Tage lang alles auf, was die Region an Wurst- und Schinkenspezialitäten zu bieten hat. Dazu servieren Bäcker, Brenner, Winzer und Brauer passende Begleiter. Die hochwertige Open-Air-Veranstaltung mit Messe-Charakter zieht jedes Mal Besucher aus ganz Deutschland an.

 

Rund 50 Metzger und Direktvermarkter aus dem Biosphärenreservat Rhön laden entlang der malerischen Marktstraße des Luftkurorts an ihre Marktstände ein. Hier sind Kostproben und Kauf ihrer ausschließlich handwerklich erzeugten Wurst- und Schinkenspezialitäten möglich. Bäcker, Brauer und Winzer aus der Rhön runden das kulinarische Angebot ab. Neben den Rhöner Geschmackserlebnissen werden Produkte ausgewählter Gastregionen und Gastländer präsentiert.

 

Live-Musik, Einkaufsbummel, eine Führung durch die besterhaltene Kirchenburg Deutschlands, eine BIONADE-Betriebsbesichtigung  und ein Besuch des europaweit bekannten Orgelbaumuseums  Schloss Hanstein runden das Programm ab.

 

Attraktive Bausteine für ein mehrtägiges Paket sind z.B. Ausflüge in das UNESCO-Biosphärenreservat und den Naturpark Rhön sowie nach Bad Kissingen oder in die Theaterstadt Meiningen.

 

Busunternehmer wenden sich an die Tourist-Info, Tel. 09777 18 50 oder tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de. Hier sind Flyer, Plakate, Web-Banner und Fotos gratis erhältlich.

 

Die wunderbare Welt der Würste entdeckten wieder Tausende von Besuchern

Ostheim, den 10. Oktober 2016

Strahlend sonniges Herbstwetter, eine begeisternde Schirmherrin, zufriedene Aussteller und ein kauflustiges Publikum – die Organisatoren des 8. Rhöner Wurstmarkts zogen nach zwei Tagen das bisher beste Fazit seit Bestehen der Feinschmeckermesse. Rund 21.000 Besucher strömten durch die bunt geschmückte Marktstraße, an die 1.000 mehr als im Jahr 2014. Friedlich-fröhlich feierten alle ein Gourmetfestival mit einzigartigem Flair.

 

Aus allen Teilen der Republik waren die Liebhaber der Rhöner Wurst- und Schinkenspezialitäten angereist und hatten die Betten in der Rhön gefüllt. Zwei Tage lang schmausten und schlemmten Gäste aus nah und fern durch die üppige Vielfalt der kreativen Handwerkskunst. Die 50 einheitlich gestalteten Stände von Metzgern, Bäckern, Brauern, Winzern und Direktvermarktern gaben der Veranstaltung wieder hochwertigen Messecharakter. Zehntausende Geschmacksproben reichten die Aussteller über den Tresen und wohl ebenso viele Würste und Schinken wurden verkauft.

 

Besonders gefragt war der Rhöner Rotgelegte, der in diesem Jahr zur Prämierung anstand. Die Goldmedaille der Fachjury für den besten Rotgelegten auf dem 8. Rhöner Wurstmarkt errangen die Ostheimer Metzgerei Ortlepp sowie die Metzgerei Unger aus Wetzhausen. Eine Bronzemedaille ging an die Metzgerei Bausewein aus Prichsenstadt. Eine Silbermedaille vergab das strenge Gremium nicht. Das Votum des Publikums am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe Tauber Mainfranken fiel interessanterweise ebenso auf die Metzgerei Unger. Für den Familienbetrieb bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.

 

„Das Publikum hat die Idee unserer Geschmacksschulung erkannt und vielseitig von den verschiedensten Metzgereien eingekauft“, lobte Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld und Mitglied des Organisations-Komitees, beim Pressefazit im Rathaus. Sowohl die Stammaussteller als auch die neuen Kollegen auf dem Wurstmarkt sind dankbar für die Feinschmeckermesse, die eine Lanze für ihr Handwerk und ihren Nachwuchs bricht. Auf reges Interesse stieß die erstmals eingerichtete Wurstschauküche, wo Auszubildende Ausschnitte ihres Aufgabenspektrums präsentierten. Dafür gab es vom reichlich vorhandenen Publikum große Anerkennung. „Wir werden die Wurstschauküche auch 2018 anbieten und versuchen noch mehr junge Leute zu erreichen“, versprach Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld.

 

„Die Stimmung unter den Kollegen war noch nie so gut“, unterstrich Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken und Organisationsmitglied des Rhöner Wurstmarkts. „Das war sicherlich einer der besten Märkte bisher“, betonte er in Übereinstimmung mit seinen Teamkollegen. Michael Geier, Ideengeber des Rhöner Wurstmarkts, zeigte sich erneut vollauf zufrieden vom reibungslosen Ablauf und der umsichtigen Organisation. Aufatmen konnte auch das Stadtoberhaupt als Veranstalter des Großevents. „Der Wurstmarkt ist eine echte Teamleistung. Das macht den Erfolg aus“, lobte Bürgermeister Ulrich Waldsachs verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an die Organisatoren, die Mitarbeiter der Stadt, sowie die Vereine und freiwilligen Helfer. Besonders freute er sich, dass dank des sonnig-kalten Herbstwetters sämtliche Angebote reichlich Abnehmer fanden, von Eis bis zum Glühwein.

 

Mit Begeisterung ließen die Organisatoren in ihrer Rückblende das Wochenende Revue passieren. Einen Höhepunkt bildete bereits die Eröffnung mit Schirmherrin Barbara Stamm. Die Landtagspräsidentin begeisterte die Gäste aus Wirtschaft, Politik und Publikum mit ihren anerkennenden Worten für das Handwerk. Beim Wurstanschnitt standen der Schirmherrin der Herzen erstmals nicht nur junge Nachwuchskräfte sondern gleich zwei königliche Hoheiten zur Seite, die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Christina Schneider sowie die Bayerische Weißwurstkönigin Luisa Schömig. Ebenso hochkarätig besetzt war die Vinothek im Rathaus. Die Wirmsthaler Weinprinzessin Marlene Büttner sowie die Weinprinzessin aus Fahr am Main, Miriam Kirch, kredenzte mit ihren Kolleginnen eine exklusive Auswahl an Frankenweinen mit passenden Rhöner Wurstspezialitäten. Ein Angebot, das erneut Hunderte von Besuchern, darunter viele junge Leute, annahmen.

 

Auch im 16. Jahr des Rhöner Wurstmarkts heißt es auch nun wieder: Nach dem Wurstmarkt ist vor dem Wurstmarkt. Schon jetzt gibt es Nachfragen von interessierten Metzgerkollegen. „Das ist gut so“, konstatierte Anton Koob mit einigen Sorgenfalten auf der Stirn. „2018 werden einige renommierte Metzger aus Altersgründen nicht mehr auf dem Wurstmarkt vertreten sein“. Mit aller Kraft gilt es nun, den wenigen Rhöner Jungmetzgern den Rücken zu stärken. Wichtig ist, die hohe Qualität der Feinschmeckermesse zu halten und den Nachwuchs zu etablieren. Nur so kann die Zukunft des Wurstmarkts und des Lebensmittel-Handwerks gesichert werden. Größter Wunsch der Organisatoren ist es, dass die Besucher des Wurstmarkts in den nächsten zwei Jahren weniger im Supermarkt sondern verstärkt bei den Rhöner Handwerksbetrieben einkaufen. 

Zahlreiche Fotos vom 8. Rhöner Wurstmarkt finden Sie hier

 

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Interview Themenschwerpunkt: Nachwuchs für das Metzger-Handwerk

Ostheim, den 27. Juli 2016

Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken,
Konrad Ammon jun., Landesinnungsmeister des Bayerischen Fleischerverbandes

 

Die Entwicklung der Ausbildungszahlen im Fleischerhandwerk ist besorgniserregend. Wie beurteilen Sie die Situation?
Hugo Neugebauer: „Der Fachkräftemangel und die fehlenden Lehrlinge im Metzgerhandwerk machen mir große Sorgen. Wir können nur in den Schulen und bei den vielen Berufsinformations-Veranstaltungen für unseren wichtigen und wunderbaren Metzgerberuf werben. Dass sich die Feinschmeckermesse das Thema Ausbildungsförderung auf die Fahnen geschrieben hat, halte ich für ein wichtiges Signal. Ich hoffe, dass die eigens eingerichtete Wurstschauküche im Rathaus das Interesse junger Leute für den Beruf des Metzgers oder der Metzgereifachverkäufers/-in weckt.
Konrad Ammon jun.: Der Rückgang der Lehrlingszahlen ist eine große Herausforderung – nicht nur für das Bayerische Metzgerhandwerk, denn die aktuelle Entwicklung trifft alle Branchen. Die Ursachen liegen in erster Linie in den sinkenden Schülerzahlen. Unseren Innungsbetrieben begegnet in Gesprächen allerdings oft das Bild vom „blutrünstigen Metzger“. Dieses Image ist aus den 1970er Jahren und hat mit dem aktuellen Berufsbild wenig zu tun. Metzger sind heute Wurstmacher, Ernährungsberater und Eventmanager, also Genusshandwerker.

 

Wie wird die Entwicklung weitergehen?
Hugo Neugebauer: Das Metzgerhandwerk hat in den letzten Jahren viele Betriebe bedingt durch den Preiskampf mit den Supermärkten verloren. Die Metzgereien, die noch am Markt sind, sind leistungsstarke und innovative Betriebe, die gut ausgelastet sind. Um die Vielfalt unserer guten Fleisch- und Wurstwaren in der Rhön zu erhalten, brauchen wir ein starkes Metzgerhandwerk. Dies entscheidet auch das Kaufverhalten der Bevölkerung mit.
Konrad Ammon jun.: Aktuell haben wir in Großstädten wie München eine positive Tendenz. Junge Menschen interessieren sich verstärkt für das Ernährungshandwerk und beginnen wieder eine Lehre in Produktion oder Verkauf. Die Aufstiegschancen in unserem Handwerk sind sehr gut und eröffnen den jungen Menschen vielfältige Perspektiven. Positiv ist außerdem, dass die Wertigkeit der Lebensmittel wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und nicht nur der Preis das entscheidende Kaufkriterium ist. Auch die Punkte Regionalität, Authentizität, Kompetenz und Vertrauen spielen beim Lebensmitteleinkauf verstärkt eine Rolle. Hier kann der Innungsmetzger des Vertrauens punkten und mit individuellen Produkten den Geschmack der Kunden treffen. Wenn die Leute mehr beim Metzger im Ort einkaufen, wird auch das Berufsbild und Image ins richtige Licht gerückt.

 

Was empfehlen Sie Ihren Mitgliedern, junge Leute für das Fleischerhandwerk zu gewinnen?
 Hugo Neugebauer: Ich bin selbst seit über 50 Jahren Metzger mit Leib und Seele. Meine Kunden mit guten und vor allem regionalen Wurstspezialitäten zu versorgen, macht mir auch heute noch Spaß. Wir haben einen großen Anteil daran, den Menschen Essensgenuss und damit auch Lebensqualität zu bieten. Wir müssen versuchen, unsere Leidenschaft bei jungen Leuten zu entfachen. Unsere Kammer bietet Unternehmen zeitgemäße Informationsmedien. Es ist wichtig, dass die Betriebe diese Unterstützung nutzen, um die Jugend zu erreichen.
Konrad Ammon jun.: Der Berufsnachwuchs ist die Zukunft unseres Handwerks. Die Betriebe sollten verstärkt ausbilden und das Wissen an die nächsten Generationen weitergeben. Dabei ist es entscheidend, dass wir wieder stolz auf unseren Beruf sind, der zu einem der schönsten der Welt gehört. Wir sind Genusshandwerker und das sollten wir stärker nach außen tragen!

 

Das Interview führte Tonya Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rhöner Wurstmarkt.

 

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Bildnachweis: texTDesign Tonya Schulz GmbH