(

Pressearbeit... der direkte Draht

Sie haben Fragen oder Wünsche zum Rhöner Wurstmarkt? Ansprechpartner für Redaktionen ist die Agentur

texTDesign Tonya Schulz GmbH, Tel. 09777 32 35 Fax: 3236, E-Mail: info@text-design.de, www.text-design.de

Hier erhalten Sie Pressetexte, Interviewtermine, Fotos etc.


Beschreibung  vom 8. Rhöner Wurstmarkt - Zum PDF

Kurzbeschreibung vom 8. Rhöner Wurstmarkt (500 Zeichen) - Zum PDF



Pressemitteilungen

Die wunderbare Welt der Würste entdeckten wieder Tausende von Besuchern

Ostheim, den 10. Oktober 2016

Strahlend sonniges Herbstwetter, eine begeisternde Schirmherrin, zufriedene Aussteller und ein kauflustiges Publikum – die Organisatoren des 8. Rhöner Wurstmarkts zogen nach zwei Tagen das bisher beste Fazit seit Bestehen der Feinschmeckermesse. Rund 21.000 Besucher strömten durch die bunt geschmückte Marktstraße, an die 1.000 mehr als im Jahr 2014. Friedlich-fröhlich feierten alle ein Gourmetfestival mit einzigartigem Flair.

 

Aus allen Teilen der Republik waren die Liebhaber der Rhöner Wurst- und Schinkenspezialitäten angereist und hatten die Betten in der Rhön gefüllt. Zwei Tage lang schmausten und schlemmten Gäste aus nah und fern durch die üppige Vielfalt der kreativen Handwerkskunst. Die 50 einheitlich gestalteten Stände von Metzgern, Bäckern, Brauern, Winzern und Direktvermarktern gaben der Veranstaltung wieder hochwertigen Messecharakter. Zehntausende Geschmacksproben reichten die Aussteller über den Tresen und wohl ebenso viele Würste und Schinken wurden verkauft.

 

Besonders gefragt war der Rhöner Rotgelegte, der in diesem Jahr zur Prämierung anstand. Die Goldmedaille der Fachjury für den besten Rotgelegten auf dem 8. Rhöner Wurstmarkt errangen die Ostheimer Metzgerei Ortlepp sowie die Metzgerei Unger aus Wetzhausen. Eine Bronzemedaille ging an die Metzgerei Bausewein aus Prichsenstadt. Eine Silbermedaille vergab das strenge Gremium nicht. Das Votum des Publikums am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe Tauber Mainfranken fiel interessanterweise ebenso auf die Metzgerei Unger. Für den Familienbetrieb bedeutete die Anerkennung einen großen Motivationsschub.

 

„Das Publikum hat die Idee unserer Geschmacksschulung erkannt und vielseitig von den verschiedensten Metzgereien eingekauft“, lobte Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld und Mitglied des Organisations-Komitees, beim Pressefazit im Rathaus. Sowohl die Stammaussteller als auch die neuen Kollegen auf dem Wurstmarkt sind dankbar für die Feinschmeckermesse, die eine Lanze für ihr Handwerk und ihren Nachwuchs bricht. Auf reges Interesse stieß die erstmals eingerichtete Wurstschauküche, wo Auszubildende Ausschnitte ihres Aufgabenspektrums präsentierten. Dafür gab es vom reichlich vorhandenen Publikum große Anerkennung. „Wir werden die Wurstschauküche auch 2018 anbieten und versuchen noch mehr junge Leute zu erreichen“, versprach Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld.

 

„Die Stimmung unter den Kollegen war noch nie so gut“, unterstrich Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken und Organisationsmitglied des Rhöner Wurstmarkts. „Das war sicherlich einer der besten Märkte bisher“, betonte er in Übereinstimmung mit seinen Teamkollegen. Michael Geier, Ideengeber des Rhöner Wurstmarkts, zeigte sich erneut vollauf zufrieden vom reibungslosen Ablauf und der umsichtigen Organisation. Aufatmen konnte auch das Stadtoberhaupt als Veranstalter des Großevents. „Der Wurstmarkt ist eine echte Teamleistung. Das macht den Erfolg aus“, lobte Bürgermeister Ulrich Waldsachs verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an die Organisatoren, die Mitarbeiter der Stadt, sowie die Vereine und freiwilligen Helfer. Besonders freute er sich, dass dank des sonnig-kalten Herbstwetters sämtliche Angebote reichlich Abnehmer fanden, von Eis bis zum Glühwein.

 

Mit Begeisterung ließen die Organisatoren in ihrer Rückblende das Wochenende Revue passieren. Einen Höhepunkt bildete bereits die Eröffnung mit Schirmherrin Barbara Stamm. Die Landtagspräsidentin begeisterte die Gäste aus Wirtschaft, Politik und Publikum mit ihren anerkennenden Worten für das Handwerk. Beim Wurstanschnitt standen der Schirmherrin der Herzen erstmals nicht nur junge Nachwuchskräfte sondern gleich zwei königliche Hoheiten zur Seite, die Fränkische Weinkönigin und Deutsche Weinprinzessin Christina Schneider sowie die Bayerische Weißwurstkönigin Luisa Schömig. Ebenso hochkarätig besetzt war die Vinothek im Rathaus. Die Wirmsthaler Weinprinzessin Marlene Büttner sowie die Weinprinzessin aus Fahr am Main, Miriam Kirch, kredenzte mit ihren Kolleginnen eine exklusive Auswahl an Frankenweinen mit passenden Rhöner Wurstspezialitäten. Ein Angebot, das erneut Hunderte von Besuchern, darunter viele junge Leute, annahmen.

 

Auch im 16. Jahr des Rhöner Wurstmarkts heißt es auch nun wieder: Nach dem Wurstmarkt ist vor dem Wurstmarkt. Schon jetzt gibt es Nachfragen von interessierten Metzgerkollegen. „Das ist gut so“, konstatierte Anton Koob mit einigen Sorgenfalten auf der Stirn. „2018 werden einige renommierte Metzger aus Altersgründen nicht mehr auf dem Wurstmarkt vertreten sein“. Mit aller Kraft gilt es nun, den wenigen Rhöner Jungmetzgern den Rücken zu stärken. Wichtig ist, die hohe Qualität der Feinschmeckermesse zu halten und den Nachwuchs zu etablieren. Nur so kann die Zukunft des Wurstmarkts und des Lebensmittel-Handwerks gesichert werden. Größter Wunsch der Organisatoren ist es, dass die Besucher des Wurstmarkts in den nächsten zwei Jahren weniger im Supermarkt sondern verstärkt bei den Rhöner Handwerksbetrieben einkaufen. 

Zahlreiche Fotos vom 8. Rhöner Wurstmarkt finden Sie hier

 

Presseinfo als pdf herunterladen

Singender Metzger beim Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, den 28. September 2016

Wer die Metzgerei Brehm aus Seßlach (Landkreis Coburg) betritt, bekommt was auf die Ohren – im positiven Sinne. Denn: Der Metzgermeister Markus Brehm ist leidenschaftlicher Musiker und Sänger. Beim Rhöner Wurstmarkt am 8./9. Oktober im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön präsentiert er seine Wurst- und Schinkenspezialitäten erstmals mit selbstgeschriebenen Bratwurst-Liedern.

 

In seinem Heimatort ist der junge Unternehmer seit 15 Jahren Büttenredner. Auf der Suche nach etwas Neuem und Außergewöhnlichem für seinen Familienbetrieb wurde schnell klar: Markus Brehm wird Seßlachs singender Metzger. „Singen ist das größte Hobby, das man haben kann“, findet der Metzgermeister. „Und was liegt näher als das größte Hobby mit dem schönsten Beruf zu verbinden?“

 

Seitdem ist er in seiner Heimat „bekannt wie saures Bier“, sagt er lachend. In manchen Monaten ist Markus Brehm jedes Wochenende unterwegs, egal ob Hochzeit, Geburtstag oder Familienfest der singende Metzger ist heiß begehrt und viel umjubelt. Immer im Gepäck ist dabei seine selbst gebaute Gitarre aus Schneidbrett und altem Schlachtbeil – der Blickfang bei jedem Auftritt. Auch in seiner Metzgerei gibt er auf Kundenwunsch gerne das ein oder andere Lied zum Besten.

 

In Ostheim hat Markus Brehm seinen Stand beim Rhöner Wurstmarkt schon mehrere Mal aufgebaut. Am 8. und 9. Oktober will der Metzger die Besucher zum ersten Mal mit seinem Gesang locken. Die Reise in die Rhön tritt Markus Brehm nicht alleine an. Sein Freund Helmut Neudecker begleitet ihn. Zusammen mit ihm hat der Metzgermeister das Stück „Bratworscht ist unser Leben“ – kreiert. Bleibt da überhaupt noch Zeit zum Verkaufen? „Selbstverständlich! Die Musik ist das Highlight, das Hauptaugenmerk liegt aber auf der Metzgerei, schließlich haben wir ja super gute Wurst dabei“, erklärt Markus Brehm.

 

Der „singende Metzger“ wird nicht der einzige musikalische Genuss auf dem Rhöner Wurstmarkt sein. Am Samstag, 8. Oktober, können die Besucher zur klassischen Blasmusik der Stadtkapelle Ostheim, der Sandberger Musikanten und der Rosataler Musikanten über den Markt flanieren. Am Nachmittag legen sich dann „VierBierBItte“ und Christian Werner ins Zeug. Am Sonntag schweben die Klänge der Haubach-Rebellen, der Kapelle Willmars, der Weisbacher Musikanten und der Band „Rhöner Schwung“ durch die Straßen, bevor der Rhöner Wurstmarkt mit der Prominentenband und „MaryB und ihre Rhöner 6“ ausklingt.

 

Presseinfo als pdf herunterladen

Weiterer Zuschuss für gläserne Wurstschauküche

Ostheim, den 26. September 2016

Der Rhöner Wurstmarkt am 8./9. Oktober steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Nachwuchswerbung. Um die Vielfalt der Rhöner Wurst- und Schinkenspezialitäten zu erhalten, braucht das Handwerk dringend junge Leute. Die Zahl der Auszubildenden geht dramatisch zurück. Mit einer Aufklärungskampagne wollen die Initiatoren der Feinschmeckermesse die modernen Berufsbilder aufzeigen. Die Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeldunterstützt die Aktivitäten.

 

Im Mittelpunkt der Informationen und Demonstrationen steht eine gläserne Wurstschauküche. Der mobile Stand wurde anlässlich des Rhöner Wurstmarkts konzipiert, ist aber universell einsetzbar. Die Volksbank Raiffeisenbank Rhön-Grabfeldträgt mit einer Spende in Höhe von 1.000 € zur Realisierung bei. „Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung der örtlichen Banken“, betont Bürgermeister Ulrich Waldsachs.

 

Die gläserne Wurstschauküche wird erstmals für die Feinschmeckermesse am 8./9. Oktober im Rathaus von Ostheim zu sehen sein. Junge Leute und ihre Lehrmeister zeigen hier, wie vielfältig der Beruf des Metzgers und der Fleischereifachverkäuferin heute ist. „Wir hoffen sehr, dass viele junge Leute unser Angebot nutzen und zur Wurstschauküche kommen“; betont Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken. Organisationen wie seine bieten zahlreiche altersgerechte Informationsmöglichkeiten wie Websites, Apps oder auch Flyer.

Presseinfo als pdf herunterladen

Weißwurst samt Königin zu Gast in der Rhön

Ostheim, den 20. September 2016

Was links und rechts der Rhön in Sachen Wurst passiert, können Besucher des Rhöner Wurstmarkts seit der ersten Veranstaltung bei ausgewählten Gastregionen und Gastländern beobachten. Als besonderen Genuss bietet die Stadt Ostheim v.d. Rhön bei der achten Auflage ihres Feinschmecker-Events Weißwurst-Seminare ihrer süddeutschen Metzgerkollegen an. Zur Krönung besucht die Weißwurstkönigin Luisa I. den Luftkurort.

 

Wer schnell ist, ergattert einen der raren Plätze bei den Weißwurst-Seminaren am Samstag und Sonntag um 14 und 16 Uhr.Der Referent Albert (Bertl) Fritz aus Zwiesel trägt den klangvollen Titel „Amtierender Bayerischer Weißwurstbotschafter der Königlichen Weißwurstschule Bayerischer Wald“. Ihm zur Seite steht Metzgerkollege Stefan Einsle von der gleichnamigen Metzgerei. Treffpunkt für alle Liebhaber der traditionsreichen Wurstspezialität aus dem Süden Bayerns ist die Metzgerei Ortlepp im Rhön-Markt direkt an der Marktstraße und Schlemmermeile des Wurstmarkts.

 

In rund 45 Minuten erfahren Interessenten Wissenswertes zur Geschichte und Produktion der Weißwurst und verkosten diese bei einer gemütlichen Brotzeit mit zünftiger Breze und einem Weißbier (auch alkoholfrei). Die Schutzgebühr beträgt 10,00 € pro Person. Anmeldungen nimmt die Tourist-Info unter Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de entgegen. Sollten noch Plätze frei sein, sind Anmeldungen während des Wurstmarkts am Stand der Tourist-Info (vor dem Rathaus) möglich.

 

Die vor kurzem gekürte Weißwurstkönigin Luisa I. ist eine waschechte Fränkin aus Würzburg. Im elterlichen Metzgereibetrieb hat sie ihre Liebe zur Wurst entdeckt. Ihre Begeisterung für die Weißwurst entstand in ihrer Wahlheimat Bodenmais im Bayerischen Wald. Hier fanden auch die Wahlen zur Weißwurstkönigin statt. Wer die hübsche Repräsentantin des Metzgerhandwerks kennenlernen möchte, hat dazu am Wurstmarkt-Samstag Gelegenheit. Sie wird Autogrammstunden geben und auch bei den Weißwurst-Seminaren zugegen sein.

Presseinfo als pdf herunterladen

Fränkischer Wursthimmel für Feinschmecker

Ostheim, den 20. September 2016

Wie immer alle zwei Jahre am zweiten Oktoberwochenende zieht es auch heuer (8./9.10.2016, jeweils von 10 – 18 Uhr) wieder von nah und fern die Genießer vorzüglicher Wursterzeugnisse in die bayerische Rhön nach der alten, schönen und mit der vorzüglich erhaltenen, größten Kirchenburg Deutschlands geschmückten Kleinstadt Ostheim v.d.  Rhön: Angelockt werden sie vom 8. Rhöner Wurstmarkt, DER deutschen Feinschmeckermesse für handwerklich erzeugte Wurst- und Schinkenspezialitäten. Im Herzen des Städtchens, das viele das Rothenburg an der Streu nennen, erstreckt sich die Open-Air-Schlemmermeile entlang der Marktstraße.

 

Die deutsche Leitmesse handwerklicher Wurst- und Schinkenspezialitäten ist inzwischen zum Präsentationsort nicht nur der Rhöner Metzgereibetriebe aus Bayern, Hessen und Thüringen geworden, auch engagierte Fleischereien anderer deutscher Regionen, ja, sogar aus den Nachbarstaaten Frankreich (Nordvogesen) und Italien (Piemont) stellen hier aus. Von den über 50 Ausstellern sind mindestens 30 Fleischereibetriebe, 20 andere bieten begleitende Lebensmittel vom Destillat bis zum Brot; hinzu kommen Slow Food Mainfranken-Hohenlohe,  UNESCO-Biosphärenreservat Rhön und Fränkischer Weinbauverband. Selbstverständlich werden hier auch Passagiere der Slow Food Arche des Geschmacks zu verkosten und zu kaufen sein, nämlich der Ostheimer Leberkäs (eine Schweinefleischterrine) wie auch Wurstprodukte vom Rhönschaf.

 

Die Organisatoren erwarten wieder zahlreiche Besucher; der Eintritt kostet für Erwachsene 2 €/Tag, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Dieser seit Anbeginn von Slow Food geprägte und geförderte Markt lässt nicht jeden Aussteller zu. Die Metzgereien haben von Slow Food inspirierte Anforderungen zu erfüllen wie z.B. eigene handwerkliche Herstellung und Rezepturen,  Hauptinhaltsstoffe aus der jeweiligen Region mit Nachweis, natürliche Salze. Verboten sind Enzyme, gentechnische Verfahren, Mikrowellen, ionisierende Strahlen, mikrobiozide Gase, Separatoren- und Formfleisch, Schwarzräuchern und Rauchduschen.

 

Als besondere Attraktion gibt es eine Fachprämierung für den besten Rotgelegten, eine delikate fränkische Variante der Rotwurst. Auch das Publikum ist erstmals zu einem Wettbewerb aufgerufen: Gesucht werden genussvoll-originelle traditionelle und moderne Rhöner Speisenrezepte mit Wurst; Einsendeschluss bei der Tourist-Information Ostheim (tourismus@ostheim.de) ist der 16. September 2016.

 

Eine weitere Neuheit ist der Themenschwerpunkt „Ausbildung“. Sein Ziel ist, junge Menschen für den anspruchsvollen Beruf des Metzgerhandwerks zu interessieren. Dafür wird im Ratssaal eine Wurst-Schauküche eingerichtet, wo Metzger den jungen Leuten deren Zweck und Funktion praxisnah erläutern.

 

Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag ergänzen das familienfreundliche Programm. Ausstellerliste, Programm und vieles mehr sind unter www.rhoener-wurstmarkt.de sowie auf Facebook zu finden. INFO: Tourist-Info Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de. Informationen zur Rhön erteilt die Tourismus GmbH Bayerische Rhön unter www.rhoen.de.

Presseinfo als pdf herunterladen

Wer macht den leckersten Rhöner Rotgelegten?

Ostheim, den 20. September 2016

Das Beste, was Wurstkessel, Backofen, Sudkessel und Destille hergeben, kredenzt das Rhöner Handwerk bereits zum achten Mal beim Rhöner Wurstmarkt am 8./9. Oktober im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön.  Erneut fordert ein Wettbewerb um den besten Rhöner Rotgelegten den Ehrgeiz der Metzger zusätzlich heraus.

 

Fachkundige Jury bewertet nach DLG-Richtlinien

Zum zweiten Mal sind die auf dem Rhöner Wurstmarkt vertretenen Metzger eingeladen, eine Kostprobe ihres Rotgelegten für die Bewertung durch eine fachkundige Jury bereitzustellen. Beurteilt wird die Wurst nach dem bewährten Fünf-Punkte-Schema der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft (DLG). Benotet werden neben Aussehen, Farbe und Farbzusammensetzung Konsistenz und Geruch. Auch das Herrichten der Kostprobe wird streng beäugt, bevor es an die eigentliche Verkostung geht. Der Geschmack bildet den letzten Punkt der Bewertung und wird mit den Punkten 0 (ungenügend) bis 5 (sehr gut) eingestuft.

 

 

Erstmals Publikumsbewertung

Erstmals sind die Besucher aufgefordert, ihr Votum abzugeben. Am Stand des Slow Food Conviviums Hohenlohe-Tauber-Mainfranken (Rathaus) kann das Publikum die eingereichten Geschmacksproben der Metzger verkosten und bewerten, solange der Vorrat reicht.

 

Prämierung am Wurstmarkt-Sonntag

Um ein objektives Ergebnis zu erhalten, setzt sich die Jury aus verschiedensten Branchen zusammen. Vertreten sindWerner Braun (Dachau), stellvertr. Landesinnungsmeister und DLG-Prüfer als Repräsentant des Metzgerhandwerks, Hermann Schmitt von der Gebietsweinwerbung Franken als Vertreter des Publikums sowie Klaus Kurz, Küchenmeister aus Bad Kissingen.Alle drei bringen das notwendige Fachwissen und die Objektivität mit, um letztendlich am Wurstmarkt-Sonntag um 11.00 Uhr vor dem Rathaus den besten Rotgelegten zu küren. Auch die Publikumsentscheidung wird dann bekanntgegeben. So haben die Besucher noch Gelegenheit, sich selbst von der Qualität des prämierten Produkts zu überzeugen.

 

Herstellung bedeutet eine Herausforderung

Der Rotgelegte ist eine typische fränkische Wurstspezialität. Die Herstellung erfordert besonderes handwerkliches Geschick. Der Rotgelegte wird – wie es der Name schon sagt – von Hand gefüllt.

Die für ihren saftigen Geschmack bekannte Wurst besteht vorrangig aus magerem Schweinefleisch und Kopffleisch. Blut und Schwartenbestandteile müssen geschickt verbunden werden, erläutert Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken. Seine besondere Note erhält der Rotgelegte durch den Koch- und anschließenden Räucherprozess. In der Rhön wird der Rotgelegte gerne zur Brotzeit gegessen, eine Essiggurke ist dabei ein Muss. Dazu gibt es ein Bier oder auch einen Frankenwein.

 

Der 8. Rhöner Wurstmarkt findet am 8./9. Oktober 2016 von 10 bis 18 Uhr in Ostheim v. d. Rhön statt. Neben Verkostung, Verkauf und Vorführungen sorgen Livemusik, Kirchenburgführungen und verkaufsoffener Sonntag für Unterhaltung bei Groß und Klein. Der Eintritt kostet pro Tag 2 € pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Auskünfte erteilt die Tourist-Info Ostheim v.d. Rhön unter Tel. 09777 1850, www.ostheim-rhoen.de

Presseinfo als pdf herunterladen

Glanzlicht im Reigen deutscher Lebensmittelmessen

Ostheim, den 20. September 2016

Die Wurstkessel glühen in der ganzen Rhön, die Metzger machen ungezählte Überstunden, die Produktion läuft auf Hochtouren… Deutliches Zeichen, dass der Rhöner Wurstmarkt wieder ansteht. Am 8./9. Oktober dreht sich in Ostheim v.d. Rhön zum achten Mal alles um Würste, Schinken und ihre delikaten Begleiter. Besucher aus ganz Deutschland werden bei der Open-Air-Feinschmecker-Messe die Ergebnisse der Rhöner Metzgerszunft verkosten.

 

Seit 14 Jahren Hochburg für Feinschmecker

„Der Rhöner Wurstmarkt ist ein Glanzlicht im Reigen der deutschen Lebensmittelmessen“, sagt stolz Bürgermeister Ulrich Waldsachs. Die Messe des guten Geschmacks sei nahezu einzigartig in ihrer Ausrichtung mit einheitlich gestalteten Informationshäuschen entlang der fachwerkgesäumten Marktstraße. Die Erfolgsgeschichte der Open-Air-Feinschmeckermesse geht auch in diesem Jahr weiter, davon ist Ideengeber Michael Geier, Leiter der Verwaltungsstelle des Biosphärenreservats Rhön, überzeugt. Hochwertige regionale Produkte wie Wurst und Schinken sind gefragter denn je. „Für Kunden von Rhöner Metzgereien ist jederzeit nachvollziehbar, wie seine Wurst entstanden ist und was in ihr steckt“, unterstreicht Geier mit Nachdruck.

 

Schwerpunkt Nachwuchssuche

Ein Schwerpunktthema des 8. Rhöner Wurstmarkts liegt auf der Nachwuchsgewinnung. Eine eigens eingerichtete Wurstschauküche im Rathaus soll der Jugend Appetit auf das Metzgerhandwerk machen. Hier finden Informationen und Vorführungen von Auszubildenden und  Meistern statt.

 

Bester Rhöner Rotgelegter

„Ziel des Rhöner Wurstmarkts ist es, Gäste wie Einheimische gleichermaßen für eine hohe Produktqualität zu sensibilisieren“, betont Anton Koob, Innungsmeister der Metzger in Rhön-Grabfeld. Zwei Tage lang hat das nach Erfahrung des Metzgermeisters sehr fachkundige Publikum die wohl einzigartige Möglichkeit, Wurst und Schinken aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön miteinander zu vergleichen und aus dem sorgfältig zusammengestellten Angebot der Metzger ihre Favoriten auszuwählen. Dabei werden die Gäste bei dieser ungewöhnlichen Form von Geschmacksschulung schnell merken, dass die gleiche Wurstsorte bei jedem Metzger andere Geschmackserlebnisse bietet. „Ganz klar deshalb, weil sie handwerklich und eben nicht industriell erzeugt werden“, erklärt Koob.Dass Rotgelegter nicht gleich Rotgelegter ist, wird der Wettbewerb um den besten Rhöner Rotgelegten  zeigen. Eine fachkundige Jury wird den besten Rhöner Rotgelegten am Sonntag um 11 Uhr vor dem Rathaus küren. Eine Publikumswertung „außer Konkurrenz“ ermittelt Slow Food an seinem Stand im Rathaus.

 

Führungen durch die Kirchenburg und Bionade

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen von 10 bis 18 Uhr Livemusik und vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg und BIONADE-Betriebsbesichtigungen. Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Rhöner Wurstmarkts ist die Stadt Ostheim v.d. Rhön. Fachlich unterstützt wird die Stadt von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe. Schirmherrin ist in diesem Jahr Barbara Stamm, Präsident des Bayerischen Landtags. Die Politikerin wird den Wurstmarkt am Sa, 8. Oktober, um 11 Uhr vor dem Rathaus mit dem traditionellen „Wurstanschnitt“ eröffnen.

 

Bahnanreise und Parksystem

Für eine entspannte Anreise sorgt wieder die Erfurter Bahn mit Sonderfahrten an beiden Wurstmarkt-Tagen. Die modernen Züge verkehren von Schweinfurt aus über die Strecke der Museumsbahn nach Ostheim v. d. Rhön und wieder zurück. Weiterhin bietet sich die Anreise mit der Mainfrankenbahn und dem Main-Spessart-Express über Schweinfurt an.Gäste, die mit PKW anreisen, informieren sich am besten vorab im Internet mit Hilfe des  Parkplans. Bus-Parkplätze sind an der Ludwig-Jahn-Straße ab Brauerei Streck, oberhalb der Kirchenburg  sowie bei Frischdienst Leyh, ausgewiesen. Wohnmobil-Parkplätze befinden sich auf dem Parkplatz Streuwiese an der Nordheimer Straße. Auch Behindertenparkplätze sind ausgewiesen (Haltestelle der Museumsbahn). Polizei und Feuerwehr bitten um Parkdisziplin und insbesondere um das Freihalten der Rettungswege. Falschparker werden abgeschleppt. Die Durchgangsstraße durch Ostheim ist an beiden Tagen gesperrt.

 

Auskünfte erteilt die Tourist-Info Ostheim vor der Rhön unter Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de.

Presseinfo als pdf herunterladen

Kirchenburg Führungen

Am 8. Rhöner Wurstmarkt am 8. und 9. Oktober 2016 im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön kann auch Deutschlands besterhaltene Kirchenburg besichtigt werden. Die einstündigen Führungen durch die Ostheimer Kirchenburg bieten das ideale Rahmenprogramm zum Rhöner Wurstmarkt. An beiden Tagen – jeweils um 11 und 14 Uhr – kann das einzigartige mittelalterliche Bauwerk, das 1410 zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde, erkundet werden. Und dort gibt es einiges zu entdecken: Die massive Wehranlage mit meterhohen Mauern und Bastionen kann genauso besichtigt werden wie der 25 Meter hohe Waagglockenturm. Im Herzen der Kirchenburg wartet schließlich die prunkvolle, im Renaissance-Stil erbaute Michaeliskirche. Zahlreiche Geschichten und Legenden, die rund um Deutschlands größte und am besten erhaltene Kirchenburg entstanden sind, runden die Führung ab. Anmeldungen nimmt die Tourist-Info unter Tel. 09777 18 50 entgegen. 

Schauküche macht Appetit auf das Fleischerhandwerk

Ostheim, den 09. September 2016

Die Nachwuchssuche spielt beim Rhöner Wurstmarkt am 8./9. Oktober eine wichtige Rolle. Um junge Leute für Berufe rund um Wurst und Schinken zu begeistern, haben die Organisatoren der Feinschmeckermesse eine Wurstschauküche konzipiert. In realistischer Kulisse zeigen Azubis und Lehrmeister auf, wie faszinierend ihr Handwerk ist. Die Sparkasse Bad Neustadt unterstützt den Bau des Informationsstandes.

 

Realisiert werden konnte der gläserne Informationsstand mit Unterstützung des Metzgerhandwerks sowie mit einer Spende der Sparkasse Bad Neustadt. Vorstandsmitglied Heiko Laidig, Gebietsdirektor Wolfgang Sauer und Dieter Helmrich, Leiter der Sparkasse Ostheim v.d. Rhön, überreichten einen Scheck in Höhe von 1.500 €. Überzeugt hatte die Banker die vielfältige Nutzung des mobilen Schaustandes. Dieser kann nicht nur zur Wurstküche umfunktioniert werden, sondern auch Plattform für andere Handwerksberufe sein.

 

Bei der Premiere auf der bundesweit einzigartigen Geschmacksmesse dreht sich in der Schauküche alles um hochwertige Wurst- und Schinkenspezialitäten. Einige Azubis und Junggesellen aus der Region präsentieren im Rathaus Ausschnitte aus ihrem beruflichen Alltag. Der Bogen spannt sich vom Fleischzerlegen bis zum Anrichten von Platten und Fingerfood. Dabei stehen ihnen Metzgermeister und Dozenten der Fachhochschule Hassfurt zur Seite. Junge Leute erleben so live, wie abwechslungsreich der Ausbildungsberuf des Metzgers und der Fleischereifachverkäuferin sein kann. Weiterhin liegt Informationsmaterial von den Berufsverbänden und der Handwerkskammer aus.

 

„Die Ausbildungssituation ist dramatisch“, macht Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken, klar. In Unterfranken befinden sich derzeit nur noch 82 Fleischer und 77 Verkäuferinnen in Ausbildung. Im Landkreis Rhön-Grabfeld werden derzeit nur drei Fleischer und sechs Verkäuferin. Dabei sind handwerklich erzeugte Produkte gefragter denn je. Um die Vielfalt der Rhöner Fleisch- und Wurstwaren zu erhalten, braucht es unbedingt wieder mehr Nachwuchs. Der engagierte Metzgermeister hofft, dass man beim Rhöner Wurstmarkt einige junge Leute neugierig machen kann.

 

„Der Beruf des Metzgers ist kein Knochenjob mehr“, sagt Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld und Mitorganisator des Wurstmarkts. Durch die moderne Ausstattung der Wurstküchen sei die Arbeit leichter und ergonomischer geworden, unterstreicht er. Ebenso habe sich der Aufgabenbereich weg von der Schlachtung und hin zur kreativen Fleischverfeinerung gewandelt.

 

Beim traditionellen Wurstanschnitt am Sa, 8. Oktober vor dem Rathaus, werden ein junger Geselle und eine Auszubildende zur Fleischereifachverkäuferin Schirmherrin und Landtagspräsidentin Barbara Stamm symbolisch zur Hand gehen. „Wir nutzen alle Möglichkeiten, um die Bevölkerung wachzurütteln“, so Hugo Neugebauer mit Nachdruck.

 

Presseinfo als pdf herunterladen

Mit den unterfränkischen Bahnen zum Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, den 08. September 2016

Tausende von Besuchern nehmen am 8./9. Oktober Kurs auf den Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v.d. Rhön. Wer entspannt und bequem anreisen möchte, nutzt die guten Verbindungen der unterfränkischen Bahnen. Entweder direkt mit der Erfurter Bahn oder mit Bus-Umstieg in Mellrichstadt, ist Ostheimv.d. Rhön gut erreichbar. Der Bahnhof Mellrichstadt wird mindestens stündlich von den Bahnen angefahren.

 

Eine direkte Anreise zu der Openair-Feinschmeckermesse ist an beiden Veranstaltungstagen mit dem Unterfranken Shuttle der Erfurter Bahn möglich. Dieses startet 10.11 Uhr ab Schweinfurt und erreicht Ostheim v.d. Rhön 11.45 Uhr (www.erfurter-bahn.de). Die Rückfahrt startet in Ostheim 16.11 Uhr.

 

Weiterhin bietet sich die Anreise mit derMainfrankenbahn und dem Main-Spessart-Express über Schweinfurt an. Hier gibt es gute Umstiegsmöglichkeiten nach Mellrichstadt und weiter mit dem Bus nach Ostheim v.d. Rhön (www.bahn.de/regio-franken). Als Anreisetipp empfiehlt sichdas Bayern-Ticket: Bis zu 5 Personen fahren einen Tag lang ab 8,60 € (Hin- und Rückreise).

 

Der Rhöner Wurstmarkt im unterfränkischen Ostheim v.d. Rhön präsentiertam 8./9. Oktober eine Fülle handwerklich erzeugter Wurst- und Schinkenspezialitäten. An einheitlich gestalteten Ständen laden Metzger aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön sowie aus einigen Gastregionen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Für ein abgerundetes Geschmackserlebnis sorgen Begleiter der Wurst wie Brot, Bier, Wein, Schnaps oder andere regionale Erzeugnisse.

 

Der Eintritt zum 8. Rhöner Wurstmarkt kostet 2 € pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Weitere Info über Tourist-Info Ostheim vor der Rhön, Tel. 09777 18 50 sowie auf Facebook. Informationen zur Rhön erteilt die Tourismus GmbH Bayerische Rhön unter www.rhoen.de.

 

Presseinfo als pdf herunterladen

Interview Themenschwerpunkt: Nachwuchs für das Metzger-Handwerk

Ostheim, den 27. Juli 2016

Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken,
Konrad Ammon jun., Landesinnungsmeister des Bayerischen Fleischerverbandes

 

Die Entwicklung der Ausbildungszahlen im Fleischerhandwerk ist besorgniserregend. Wie beurteilen Sie die Situation?
Hugo Neugebauer: „Der Fachkräftemangel und die fehlenden Lehrlinge im Metzgerhandwerk machen mir große Sorgen. Wir können nur in den Schulen und bei den vielen Berufsinformations-Veranstaltungen für unseren wichtigen und wunderbaren Metzgerberuf werben. Dass sich die Feinschmeckermesse das Thema Ausbildungsförderung auf die Fahnen geschrieben hat, halte ich für ein wichtiges Signal. Ich hoffe, dass die eigens eingerichtete Wurstschauküche im Rathaus das Interesse junger Leute für den Beruf des Metzgers oder der Metzgereifachverkäufers/-in weckt.
Konrad Ammon jun.: Der Rückgang der Lehrlingszahlen ist eine große Herausforderung – nicht nur für das Bayerische Metzgerhandwerk, denn die aktuelle Entwicklung trifft alle Branchen. Die Ursachen liegen in erster Linie in den sinkenden Schülerzahlen. Unseren Innungsbetrieben begegnet in Gesprächen allerdings oft das Bild vom „blutrünstigen Metzger“. Dieses Image ist aus den 1970er Jahren und hat mit dem aktuellen Berufsbild wenig zu tun. Metzger sind heute Wurstmacher, Ernährungsberater und Eventmanager, also Genusshandwerker.

 

Wie wird die Entwicklung weitergehen?
Hugo Neugebauer: Das Metzgerhandwerk hat in den letzten Jahren viele Betriebe bedingt durch den Preiskampf mit den Supermärkten verloren. Die Metzgereien, die noch am Markt sind, sind leistungsstarke und innovative Betriebe, die gut ausgelastet sind. Um die Vielfalt unserer guten Fleisch- und Wurstwaren in der Rhön zu erhalten, brauchen wir ein starkes Metzgerhandwerk. Dies entscheidet auch das Kaufverhalten der Bevölkerung mit.
Konrad Ammon jun.: Aktuell haben wir in Großstädten wie München eine positive Tendenz. Junge Menschen interessieren sich verstärkt für das Ernährungshandwerk und beginnen wieder eine Lehre in Produktion oder Verkauf. Die Aufstiegschancen in unserem Handwerk sind sehr gut und eröffnen den jungen Menschen vielfältige Perspektiven. Positiv ist außerdem, dass die Wertigkeit der Lebensmittel wieder mehr in den Fokus der Öffentlichkeit rückt und nicht nur der Preis das entscheidende Kaufkriterium ist. Auch die Punkte Regionalität, Authentizität, Kompetenz und Vertrauen spielen beim Lebensmitteleinkauf verstärkt eine Rolle. Hier kann der Innungsmetzger des Vertrauens punkten und mit individuellen Produkten den Geschmack der Kunden treffen. Wenn die Leute mehr beim Metzger im Ort einkaufen, wird auch das Berufsbild und Image ins richtige Licht gerückt.

 

Was empfehlen Sie Ihren Mitgliedern, junge Leute für das Fleischerhandwerk zu gewinnen?
 Hugo Neugebauer: Ich bin selbst seit über 50 Jahren Metzger mit Leib und Seele. Meine Kunden mit guten und vor allem regionalen Wurstspezialitäten zu versorgen, macht mir auch heute noch Spaß. Wir haben einen großen Anteil daran, den Menschen Essensgenuss und damit auch Lebensqualität zu bieten. Wir müssen versuchen, unsere Leidenschaft bei jungen Leuten zu entfachen. Unsere Kammer bietet Unternehmen zeitgemäße Informationsmedien. Es ist wichtig, dass die Betriebe diese Unterstützung nutzen, um die Jugend zu erreichen.
Konrad Ammon jun.: Der Berufsnachwuchs ist die Zukunft unseres Handwerks. Die Betriebe sollten verstärkt ausbilden und das Wissen an die nächsten Generationen weitergeben. Dabei ist es entscheidend, dass wir wieder stolz auf unseren Beruf sind, der zu einem der schönsten der Welt gehört. Wir sind Genusshandwerker und das sollten wir stärker nach außen tragen!

 

Das Interview führte Tonya Schulz, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Rhöner Wurstmarkt.

 

Interview als pdf herunterladen

Rhöner Wurstmarkt wirbt für Metzgerberuf

Ostheim, den 27. Juli 2016
Bald findet zum achten Mal der Rhöner Wurstmarkt statt. Der Andrang von Feinschmeckern aus ganz Deutschland wird groß sein. Die Metzger plagen jedoch Nachwuchssorgen. Immer weniger junge Leute begeistern sich für das traditionelle Handwerk. Im Gegensatz dazu liegt der Fleischkonsum nach wie vor hoch.  Grund genug, die Ausbildung als Schwerpunkt-Thema für die diesjährige Veranstaltung am 8./9. Oktober zu wählen.

 

Im Gegensatz zu den sinkenden Zahlen von Fleischerfachbetrieben und Auszubildenden hat sich der Fleischkonsum der Bundesbürger schon seit 30 Jahren auf satte 60 Kilogramm pro Jahr eingependelt, sagt die Statistik des Deutschen Fleischerverbandes. Wer soll also die schmackhaften Wurst- und Schinkenprodukte künftig produzieren?

„Das Metzgerhandwerk hat viele Betriebe bedingt durch den Preiskampf mit den Supermärkten verloren. Die Metzgereien, die noch am Markt sind, sind leistungsstarke und innovative Betriebe, die gut ausgelastet sind. Um die Vielfalt unserer guten Fleisch- und Wurstwaren in der Rhön zu erhalten, braucht es ein starkes Metzgerhandwerk. Dies entscheidet das Kaufverhalten der Bevölkerung mit“, weiß Hugo Neugebauer, Präsident der Handwerkskammer Unterfranken, aus eigener Erfahrung.

 

Wurstschauküche

Die Initiatoren des bundesweit bekannten Rhöner Wurstmarkts nutzen das Podium der Feinschmeckermesse am 8./9. Oktober in Ostheim v.d. Rhön für eine intensive Nachwuchswerbung. Hierfür wird eine Wurstschauküche installiert. Die Demonstrationen des Handwerks sollen das Interesse junger Leute für den Beruf des Metzgers oder des/der Metzgereifachverkäufers/-in wecken. Ebenso wird eine Infothek mit Broschüren und Filmen von den Verbänden eingerichtet.

„Der Fachkräftemangel und die fehlenden Lehrlinge im Metzgerhandwerk machen mir große Sorgen“, betont der Präsident der Handwerkskammer und Senior-Chef seiner Familienmetzgerei. „Wir können nur in den Schulen und bei Berufsinfo-Veranstaltungen für unseren wichtigen und wunderbaren Metzgerberuf werben“, so der langjährige Unterstützer des Rhöner Wurstmarkts.

Positive Signale für die Ernährungsberufe sehen die Experten vom Bayerischen Fleischerverband in den Großstädten. Schlagworte wie Regionalität, Authentizität, Kompetenz und Vertrauen bei der Wahl der Lebensmittel tragen dazu bei, Berufe wie den des Metzgers ins rechte Licht zu rücken, sagt Landesinnungsmeister Konrad Ammon jun.. Es gilt, das Bild vom „blutrünstigen Metzger“ aus den 1970er Jahren endgültig abzulösen. Metzger sind heute Wurstmacher, Ernährungsberater und Eventmanager, also Genusshandwerker“, betont Konrad Ammon jun.

„Der Beruf des Metzgers ist kein Knochenjob mehr“, sagt Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld und Mitorganisator des Wurstmarkts. Durch die moderne Ausstattung der Wurstküchen sei die Arbeit viel leichter und ergonomischer geworden, unterstreicht er.

Eindringlich appellieren die Verbandssprecher an die Unternehmen, Auszubildende für sich zu gewinnen. Die Handwerkskammer und der Fleischerverband unterstützen ihre Mitglieder mit altersgerechten Informationsangeboten. Das Spektrum reicht von der Internetplattform www.fleischerberufe.de über WhatsApp-Hotlines (0175 229 72 22) bis hin zu Flyern und aufmerksamkeitsstarken Gewinnspielen.

 

Tipps vom Metzgermeister

„Holen Sie junge Leute ins Praktikum und schaffen Sie in Ihrem Betrieb ein Wohlfühlklima“, empfiehlt der Ostheimer Metzgermeister Andreas Ortlepp seinen Kollegen. „Ein moderner Auftritt und trendige Produkte wie dry aged Steaks machen den Betrieb attraktiv für die Ausbildung“, weiß der 41-jährige Besitzer der seit über 70 Jahren bestehenden Traditions-Metzgerei mit Partyservice. Facebook ist seiner Erfahrung nach ein ideales Medium für eine junge Außenwirkung. Auch Nachwuchskräfte will er künftig mit Unterstützung der Sozialen Netzwerke finden.

 

Begeisterter Nachwuchs

Die rechte Hand von Andreas Ortlepp ist ein „Eigengewächs“, das mit derselben Leidenschaft kocht und wurstet wie sein Chef. Vor einem Jahr hat der 20-jährige Sascha Klett seine Ausbildung zum Metzger im Verkauf erfolgreich abgeschlossen. „Der Beruf macht mir einfach Spaß. Alles andere wäre langweilig“, sagt der Ostheimer überzeugt. Der Staatlich geprüfte Haushaltshelfer liebt das Kreative und die Abwechslung durch die Produktvielfalt ebenso wie die direkte Kunden-Rückmeldung. Ein höherer Lohn wiege das nicht auf. Das Lernen ist für ihn längst nicht abgeschlossen. „Jetzt geht es erst richtig los. Jetzt kommt die Verantwortung“,  so Sascha unternehmungslustig.

 

Presseinfo als pdf herunterladen

Wurstvielfalt im Rhöner Dreiländereck

Ostheim, den 27. Juli 2016

Wurst und Fleisch zählen zu den Leibspeisen der Deutschen. Doch auch hier gilt wie in vielen anderen Dingen: Qualität vor Quantität. Wer Wurst, Schinken, Schnitzel & Co. ohne Reue und schlechtes Gewissen genießen möchte, sollte den Metzger seines Vertrauens aufsuchen. Hochwertige handwerklich erzeugte Produkte von artgerecht aufgezogenen und geschlachteten Tieren schmecken nicht nur gut, sondern sichern auch wertvolle Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Landwirtschaft und vielen weiteren Bereichen.

 

Zum Vorreiter dieses Gedankens macht sich der Rhöner Wurstmarkt im unterfränkischen Ostheim v.d. Rhön. Am 8. und 9. Oktober präsentieren sich bereits zum achten Mal von 10 bis 18 Uhr rund 50 Aussteller entlang der malerischen Marktstraße. An einheitlich gestalteten Ständen laden Metzger aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön sowie aus einigen Gastregionen zum Entdecken, Schmecken und Genießen ein. Für ein abgerundetes Geschmackserlebnis sorgen Begleiter der Wurst wie Brot, Bier, Wein, Schnaps oder andere regionale Erzeugnisse. Die Auswahl der Aussteller erfolgt nach strengen Prüfkriterien. Oberstes Gebot ist die handwerkliche Erzeugung. Industriell erzeugte Waren haben auf dem Rhöner Wurstmarkt keinen Platz.

 

Ein Schwerpunktthema der Veranstaltung liegt auf der Nachwuchsgewinnung. Eine eigens eingerichtete Wurstschauküche im Rathaus soll der Jugend Appetit auf das Metzgerhandwerk machen.

 

Wie unterschiedlich selbst eine Wurstsorte von Metzger zu Metzger schmecken kann, soll die Prämierung des Rhöner Rotgelegten durch eine Fachjury zeigen. Besucher des Rhöner Wurstmarkts können die Spezialität am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken verkosten und ihr Publikumsvotum abgeben.

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik und gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg und Bionade-Betriebsbesichtigungen. Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Rhöner Wurstmarkts ist die Stadt Ostheim v.d. Rhön. Fachlich unterstützt wird sie von der Bayerischen Verwaltungsstelle desUNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe. Schirmherrin Barbara Stamm, Präsidentin des Bayerischen Landtags, wird den Wurstmarkt am Sa, 8. Oktober, um 11 Uhr mit dem traditionellen „Wurstanschnitt“ eröffnen.

 

Der Eintritt zum 8. Rhöner Wurstmarkt kostet 2 € pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Mehr auf Facebook. Info für Aussteller und Besucher: Tourist-Info Ostheim v.d. Rhön, Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de. Informationen zur Rhön erteilt die Tourismus GmbH Bayerische Rhön unter www.rhoen.de.

 

Die Anreise ist an beiden Tagen mit der Mainfrankenbahn und Erfurter Bahn mit Halt in Ostheim v.d. Rhön möglich (www.mainfrankenbahn.de / www.erfurter-bahn.de)

Presseinfo als pdf herunterladen

Die Geschmacksbotschafter arbeiten auf Hochtouren

In Ostheim v.d. Rhön ist Wurstmarkt-Jahr. Am zweiten Oktoberwochenende öffnen sich die Pforten für die von vielen Feinschmeckern heiß ersehnte Schlemmermeile entlang der Marktstraße. Das Organisationsteam bereitet den Großevent für rund 20.000 Besucher aus der ganzen Bundesrepublik seit Monaten vor. Pünktlich vor der Sommerpause atmen die Verantwortlichen auf: Das Programm steht fest und die Werbung läuft.

 

Hunderte von Plakaten und in Kürze viele tausend Programmhefte finden ihren Weg in ganz Deutschland zu Interessenten und Partnern. Das Erscheinungsbild des Rhöner Wurstmarkts wurde im Zuge der Neuerstellung der Website modernisiert. Die Homepage www.rhoener-wurstmarkt.de präsentiert bereits die 50-köpfige Ausstellerschar sowie das bunte Programm. Wer auf Facebook unterwegs ist, erfährt auch hier stets das Neueste rund um den Wurstmarkt.

 

Ein Blick auf das Ausstellerverzeichnis liefert einen Vorgeschmack auf die Köstlichkeiten, die die 50 handverlesenen Aussteller aus der bayerischen, hessischen und thüringischen Rhön kredenzen werden. Dazu gesellen sich wieder einige Aussteller aus Italien und Frankreich. Ausgewählte Begleiter von Wurst- und Schinkenspezialitäten krönen das Geschmacksspektrum. Der Bogen spannt sich von Bäckern, Brennern und Brauern bis zu den Winzern und weiteren regionalen Anbietern aus dem Dreiländereck der Rhön.

 

Wie unterschiedlich der Geschmack einer Wurst von Metzger zu Metzger sein kann, zeigt ein Wettbewerb um den besten Rhöner Rotgelegten. Damit ist der Ehrgeiz der Metzger entfacht und Besucher können sich auf das Beste vom Besten freuen. Besucher des Wurstmarkts können die Rhöner Wurstspezialität am Stand von Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken verkosten und ihr Publikumsvotum abgeben.

 

Erstmals in diesem Jahr gibt es im Vorfeld des Rhöner Wurstmarkts einen Rezeptwettbewerb für traditionelle und neue Gerichte rund um Wurst und Schinken. Unter allen Einsendern werden attraktive Preise verlost. Teilnahmeschluss ist am 16. September.

Einsendungen nimmt die Tourist-Info Ostheim entgegen (tourismus@ostheim.de).

 

Weil das Metzgerhandwerk wie viele ihrer Kollegen auch über massiven Nachwuchsmangel klagt, liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt auf der Ausbildung. Eine eigens eingerichtete Wurstschauküche im Rathaus soll der Jugend Appetit auf das Metzgerhandwerk machen. Ebenso wird eine intensive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit das Thema aufgreifen.

 

Schirmherrin des 8. Rhöner Wurstmarkts ist Landtagspräsidentin Barbara Stamm. In ihrem Grußwort für Homepage und Programmheft lobt sie: „Der außerordentliche Erfolg des Rhöner Wurstmarkts in den vergangenen Jahren kann sicherlich als Beleg für die flammende Leidenschaft gelten, mit der die Geschmacksbotschafter der Region für ihre handwerklich erzeugten Wurst- und Schinkenspezialitäten werben.“ Die Politikerin wird den Wurstmarkt am Sa, 8. Oktober, um 11 Uhr vor dem Rathaus mit dem traditionellen „Wurstanschnitt“ eröffnen.

 

Für fröhliche Festatmosphäre beim Rhöner Wurstmarkt sorgen Livemusik zahlreicher Kapellen, vielfältige gastronomische Angebote, Führungen durch die Kirchenburg und verkaufsoffener Sonntag. An beiden Tagen werden Betriebs Besichtigungen bei BIONADE angeboten. (Anmeldungen am BIONADE-Stand).

 

Veranstalter des alle zwei Jahre stattfindenden Rhöner Wurstmarkts ist die Stadt Ostheim v.d. Rhön. Fachlich unterstützt wird sie von der Bayerischen Verwaltungsstelle des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön, der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, dem Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken sowie dem örtlichen Gewerbe. Der Eintritt zum 8. Rhöner Wurstmarkt kostet 2 € pro Person/Tag, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Die Anreise ist an den Wurstmarkt-Tagen mit der Mainfrankenbahn/Erfurter Bahn mit Halt in Ostheim v.d. Rhön möglich.

(www.erfurter-bahn.de, www.mainfrankenbahn.de)

 

INFO zur Veranstaltung: www.rhoener-wurstmarkt.de, Tourist-Info Ostheim, Tel. 09777 18 50, tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de
INFO zur Rhön: Tourismus GmbH Bayerische Rhön, www.rhoen.de

 

Presseinformation als pdf herunterladen

Leckere Familienrezepte rund um Wurst und Schinken gesucht

Wer kennt ein leckeres Gericht mit Wurst und Schinken aus Rhöner Handwerkskunst? Die Initiatoren des 8. Rhöner Wurstmarkts rufen erstmals zu einem Rezept-Wettbewerb auf. Ob aus Omas Kochbuch oder moderne Kreation – jeder Einsender nimmt an einer Verlosung von attraktiven Preisen teil. Einsendeschluss ist der 16. September 2016. Die Prämierung findet am Wurstmarkt-Sonntag vor dem Rathaus in Ostheim v.d. Rhön statt.

 

Seit jeher spielen die Handwerkserzeugnisse in der Rhön in der Küche eine große Rolle. Ein Beispiel für ein traditionelles Wurstrezept aus Ostheim v.d. Rhön, der Gastgeberstadt des Rhöner Wurstmarkts, ist ZammetemetSchlönkerle on geronn‘ Melich“, ein Resteessen mit Bratkartoffeln, Blutwurst, Gurken und Buttermilch.Natürlich können Wurst und Schinken auch im Gericht verarbeitet sein, z.B. als Füllung. Mit dem Rezept-Wettbewerb wollen die Initiatoren des 8. Rhöner Wurstmarkts (8./9. Oktober) auf die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten der Rhöner Handwerkskunst hinweisen und in Erinnerung bringen.

 

Einsendungen nimmt die Tourist-Info Ostheim v.d. Rhön bis 16. September 2016 per Mail mit Stichwort „Rezeptwettbewerb“ an tourismus@ostheim.deoderschriftlich an Tourist-Info Ostheim, Kirchstraße 14, 97645 Ostheimentgegen. Wichtig ist ein Name für das Gericht, am besten so, wie es auch zu Hause heißt. Ein Foto vom Rezept ist erwünscht, aber nicht Voraussetzung. Eine Auswahl an Einsendungen wird auf der Website als Anregung zum Nachkochen veröffentlicht. Wer keine Veröffentlichung wünscht, sollte das bei der Bewerbung dazuschreiben.

 

Unter allen Einsendern werden ein Rundflug über Ostheim verlost, ebenso drei Zehner-Eintrittskarten für das Ostheimer Schwimmbad sowie fünf Einkaufsgutscheine des Ostheimer Gewerbevereinsim Wert von je 25 Euro und ein Zwölfer BIONADE-Karton. Die Prämierung findet am Wurstmarkt-Sonntag, 9. Oktober, um 16 Uhr vor dem Rathaus statt. „Wir sind gespannt, was die Rhöner so alles auftischen“, so Bürgermeister Ulrich Waldsachs.

 

Der Rhöner Wurstmarkt in Ostheim v.d. Rhön ist am 8./9. Oktober von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 2 EURO pro Person, Kinder bis 14 Jahre sind frei. Info für Aussteller und Besucher: Tourist-Info Ostheim vor der Rhön, Tel. 09777 18 50, Fax: 09777 32 45, E-Mail: tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de/. Informationen zur Rhön erteilt die Tourismus GmbH Bayerische Rhön unter www.rhoen.de.

Mit dem Wohnwagen zum Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, den 8. März 2016

Zum 8. Mal präsentiert der Rhöner Wurstmarkt am 8. und 9. Oktober im Luftkurort Ostheim vor der Rhön die unglaubliche Vielfalt an Wurst- und Schinkenspezialitäten der Rhön. Für Campinggäste gibt es Stellplätze auf der Streuwiese.

Entlang der Marktstraße können Besucher an rustikalen Holzhäuschen die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkosten.Bäcker, Brauer, Brenner, Winzer und Direktvermarkter liefern passend zu Wurst und Schinken ihre hochwertigenBegleiter.

Nur wenige Gehminuten entfernt vom Wurstmarkt befindet sich der Wohnmobilstellplatz in Ostheim am Parkplatz Streuwiese (Nordheimer Straße). Stromanschluss, Frischwasser, Entsorgung gegen eine geringe Gebühr und WC sind vorhanden.Der beleuchtete Platz bietet Wohnmobilen und Caravans Raum. Einige Ostheimer Bauernhöfe bieten weitere Stellplatzmöglichkeiten.

In Mellrichstadt, nur acht Kilometer entfernt, befindet sich „Am Malbach“ ein Wohnmobilstellplatz mit sieben Stellplätzen. Umgeben von Grünanlagen und nachts beleuchtet, bietet der Platz Stromanschluss, Frischwasser und Entsorgung gegen Gebühr. Den Gasflaschentausch kann man ganz in der Nähe bei der Firma Edinger vornehmen lassen.

Im nahen Nordheimstellt die Edelbrennerei Hohmann Stellplätze in ruhiger Lage vor ihrem Bauernhof (Bünd 16) zur Verfügung.

Weiter in Richtung Rhön liegt der Stellplatz am Parkplatz Vieweg in Haselbach. Acht Wohnmobilstellplätze am Hallenbad mit Frischwasser und Entsorgung stehen gegen Stellplatzgebühr zur Verfügung, ebenso wie in Oberelsbach (Gangolfsstraße, an der Els), wo sechs Wohnmobile Platz finden.

 Der Reisemobilstellplatz in Bad Neustadt(20 km von Ostheim entfernt) liegt am Kurpark und bietet für ca. 50 Wohnmobile Platz. Stromanschlüsse und eine Ver- und Entsorgungsstation mit einem Infopunkt sind vorhanden.

Der Wohnmobilstellplatz in Bad Königshofen(20 km von Ostheim entfernt) liegt an der Franken Therme (Am Kurzentrum 1).Hier stehen 77 parzellierte Stellplätze zur Verfügung, teils auf Pflaster, teils asphaltiert. W-LAN-Zugang, sowie Stromanschluss und Ver- und Entsorgung sind vorhanden.

Das Programm des 8. Rhöner Wurstmarktes ist unter www.rhoener-wurstmarkt.de zu finden. Auskünfte erteilt die Tourist-Info Ostheim vor der Rhön, Tel. 09777/1850, tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de.

Presseinfo als pdf herunterladen

Kurs auf den Rhöner Wurstmarkt

Ostheim, den 09. März 2016

Ein attraktives Ziel für Reiseveranstalter und Busreiseunternehmen ist der Rhöner Wurstmarkt. Am 8. und 9. Oktober 2016 findet das Event zum achten Mal im fränkischen Ostheim v.d. Rhön statt.

 

Der Luftkurort im Rhöner Dreiländereck Bayern – Hessen – Thüringen fährt unter dem Motto „Entdecken.Schmecken.Genießen“ zwei Tage lang alles auf, was die Region an Wurst- und Schinkenspezialitäten zu bieten hat. Dazu servieren Bäcker, Brenner, Winzer und Brauer passende Begleiter. Die hochwertige Open-Air-Veranstaltung mit Messe-Charakter zog beim letzten Mal rund 20.000 Besucher aus ganz Deutschland an.

 

Rund 50 Metzger und Direktvermarkter aus dem Biosphärenreservat Rhön laden entlang der malerischen Marktstraße des Luftkurorts an ihre Marktstände ein. Hier sind Kostproben und Kauf ihrer ausschließlich handwerklich erzeugten Wurst- und Schinkenspezialitäten möglich. Bäcker, Brauer, Winzer und Direktvermarkter aus der Rhön runden das kulinarische Angebot ab. Neben den Rhöner Geschmackserlebnissen werden Produkte ausgewählter Gastregionen und Gastländer präsentiert.

 

Live-Musik, Einkaufsbummel, ein Besuch der besterhaltenen Kirchenburg Deutschlands unddes europaweit bekannten OrgelbaumuseumsSchloss Hansteinrunden das Programm ab.

Attraktive Bausteine für ein mehrtägiges Paket sind z.B. Besichtigungen der in Ostheim ansässigen BIONADE,Ausflüge in das UNESCO-Biosphärenreservat und den Naturpark Rhön sowie nach Bad Kissingen oder in die Theaterstadt Meiningen.

 

Busunternehmer wenden sich an die Tourist-Info, Tel. 09777 18 50 oder tourismus@ostheim.de, www.ostheim-rhoen.de. Hier sind Flyer, Plakate, Web-Banner und Fotos gratis erhältlich.

Ausgezeichnete Würste und hervorragende Öffentlichkeitsarbeit (Okt. 2015)

Ostheim, den 15. Oktober 2015


Der Rhöner Wurstmarkt zeichnet sich nicht nur durch beste Wurstwaren aus, sondern auch durch ein professionelles PR-Gesamtkonzept. Deshalb hat der Deutsche Fleischerfachverband die zweijährlich stattfindende Open-Air-Feinschmeckermesse in Ostheim v.d. Rhön bereits zum zweiten Mal mit dem Rudolf-Kunze-Preis ausgezeichnet. Eingereicht hatte die Bewerbung Anton Koob, Obermeister der Metzgerinnung Rhön-Grabfeld, der den Markt mit organisiert.


Die Jury des Deutschen Fleischerfachverbandes hatte sich von der Präsentationsmappe – zusammengestellt von den örtlichen PR- und Werbeagenturen texTDesign und GrafikDesign Christine Schikora – sehr beeindruckt gezeigt. In einem mit fachlichen Ausführungen ergänzten Bilderreigen wurdedas strategisch durchdachte Konzept sowie der vielschichtige Marketing-Mix des Rhöner Wurstmarkts dargestellt. Mit den Ausschlag für den Preis dürfte die klare Zielrichtung der Veranstaltung gegeben haben: Vertrauensbildung und langfristige Kundengewinnung für das heimische Handwerk und seine regionalen Produkte. Dokumentiert wurde die hervorragende Öffentlichkeitsarbeit in einer Vielzahl von bundesweiten Veröffentlichungen.


Der 8. Rhöner Wurstmarkt findet am 8./9. Oktober 2016wieder im Luftkurort Ostheim v.d. Rhön statt. Schwerpunkte werden die Themen Ausbildung und Nachwuchsgewinnung bilden. Ebenso ist eine weitere Wurstprämierung geplant. Wie in den Vorjahren werden rund 20.000 Besucher entlang der Marktstraße er-wartet. An 50 rustikalen Holzhäuschen können die ausschließlich handwerklich erzeugten regionalen Erzeugnisse verkostet werden. Dazu gibt es passende Begleiter, ebenfalls hochwertig und nachhaltig von Bäckern, Brauern, Brennern, Winzern und Direktvermarktern produziert. Die Initiatoren der Open-Air-Veranstaltung, die Stadt Ostheim, das Biosphärenreservat und die Metzgerinnung Rhön-Grabfeld erhalten fachliche Unterstützung vom Slow Food Convivium Hohenlohe-Tauber-Mainfranken

 


Presseinformation als pdf herunterladen

Bilder anklicken & speichern

Bildnachweis: texTDesign Tonya Schulz GmbH